Innsbrucker Alpenzoo-Braunbärin „Martina“ gestorben
Die stolze 35 Jahre alte Braunbärin „Martina“ musste am Donnerstag aufgrund eines Knochentumors sowie einer starken Arthrose und der damit verbundenen zunehmenden Einschränkung ihrer Lebensqualität eingeschläfert werden.
Der Innsbrucker Alpenzoo ist um eine „Attraktion“ ärmer: Die stolze 35 Jahre alte Braunbärin „Martina“ musste am Donnerstag aufgrund eines Knochentumors sowie einer starken Arthrose und der damit verbundenen zunehmenden Einschränkung ihrer Lebensqualität eingeschläfert werden, berichtete der Zoo in einer Aussendung. „Martina“ war über 22 Jahre lang ein fester Bestandteil des Alpenzoos gewesen.
„Mit ihrer ruhigen und zugleich beeindruckenden Art begeisterte sie Groß und Klein und war für viele ein ganz besonderer und wichtiger Teil des Alpenzoo-Besuchs“, hieß es in einem tierischen „Nachruf“. Der Abschied von „Martina“ falle allen nicht leicht: „Der gesamte Alpenzoo trauert um eine besondere Bärin, die über viele Jahre zum Zoo und zu unserem Alltag gehört hat.“ „Mit Martina verliert der Alpenzoo eine ganz besondere Bärin. 35 Jahre sind für einen Braunbären ein außergewöhnlich hohes Alter. Sie war eine wertvolle Botschafterin ihrer Art“, erklärte Zoodirektor André Stadler.
Männchen „Ander“ hält die Stellung
Ob und wann wieder ein Braunbären-Weibchen zu Männchen „Ander“, der einstweilen offenbar die Stellung hält, nach Innsbruck kommt, werde gemeinsam mit dem zuständigen Zuchtbuch abgeklärt. „Fest steht: Auch in Zukunft werden im Alpenzoo Braunbären leben“, wurde versichert.