21-jähriger Grazer stirbt bei Unfall in Oberösterreich
Ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Graz ist am Mittwoch bei einem Unfall auf der B166 in Bad Goisern ums Leben gekommen.
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B166 im Gemeindegebiet von Bad Goisern in Oberösterreich ist am Mittwochvormittag ein 21-jähriger Motorradfahrer aus Graz ums Leben gekommen. Der junge Mann kollidierte mit einem Kleintransporter und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Der Unfall ereignete sich gegen 10 Uhr. Ein 28-jähriger Mann aus Salzburg war mit einem Kleintransporter in Richtung Hallstatt und Gosau unterwegs. Als er nach links zum Parkplatz „Gosaumühle“ abbiegen wollte, kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad. Der 21-Jährige war in Richtung Bad Goisern unterwegs.
Kleintransportfahrer unter Schock
Der Motorradfahrer wurde bei der Kollision schwer verletzt. Drei Notärzte kämpften noch um sein Leben, doch für den Grazer kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Der Lenker des Kleintransporters blieb körperlich unverletzt. Durch den Unfall erlitt der 28-Jährige allerdings einen schweren Schock.
Motorradunfälle bleiben demnach ein Thema. Im August zählte die Statistik des Innenministeriums 46 Unfalltote im Jahr 2026 in der Steiermark. Nicht nur diese (vorläufigen) Zahlen liegen für den Vergleichszeitraum bereits über den Werten der beiden Jahre zuvor.
Hauptunfallursache bleibt zu schnell fahren
Noch stärker zeigt sich dieser traurige Trend bei den Motorradfahrern: Mit 16 getöteten Bikern sind es Ende August bereits gleich viele wie im ganzen Jahr 2025. Im Jahr 2024 waren 18 Motorradfahrer tödlich verunglückt, 23 waren es 2023.
Die Mobilitätsorganisation VCÖ hat die tödlichen Motorradunfälle der vergangenen Jahre (2023 bis 2025) analysiert und festgestellt: 81 Prozent dieser Unfälle wurden von den Motorradfahrern selbst verursacht, im Vorjahr waren es sogar 94 Prozent. Dabei war zu hohes Tempo die Hauptunfallursache (56 Prozent), danach folgen mit großem Abstand die Ursachen „Unachtsamkeit und Ablenkung“ (20 Prozent) bzw. Überholen (18 Prozent).