Müllentsorger Saubermacher wächst vor allem im Ausland
Saubermacher, einer der größten Müllentsorger Österreichs, verbesserte sich bei Umsatz und Gewinn durch Wachstum in internationalen Märkten.

Die Saubermacher Gruppe aus Feldkirchen bei Graz, einer der größten privaten Müllentsorgerkonzerne Österreichs, hat 2025 mit Zuwächsen abgeschlossen: Der Umsatz ist von knapp 501 auf fast 508 Millionen Euro gestiegen. Das ist im Vergleich zu 2024 ein Plus von rund 1,4 Prozent. Das Periodenergebnis, der Gewinn nach Steuern, stieg von 20,7 auf gut 25 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter ist ebenfalls gestiegen – von 3.842 auf 4.061, etwa die Hälfte davon arbeitet in Österreich.
„Wesentliche Wachstumsimpulse kamen 2025 insbesondere aus unseren internationalen Märkten. Unsere strategische Wachstumsregion ist Südosteuropa. Positiv entwickelt haben sich unter anderem unsere Aktivitäten in Kroatien, Ungarn und Tschechien“, hieß es am Mittwoch auf APA-Nachfrage. In Österreich wirke sich die weiterhin schwache konjunkturelle Entwicklung eher dämpfend auf den Wachstumskurs aus. Etwa die Hälfte des Konzernumsatzes werde in Österreich erwirtschaftet.
Wachstumspotenziale bei Batterien und Textilrecycling
In Kroatien habe Saubermacher seine Marktposition in den vergangenen beiden Jahren durch gezielte Akquisitionen deutlich ausgebaut. „2024 haben wir uns mehrheitlich am kroatischen Entsorgungsunternehmen 3KF beteiligt, 2025 kam mit Roto Trans Eko ein Spezialist für die Sammlung und Verwertung von Lebensmittelabfällen hinzu“, hieß es weiter.
Wachstum gebe es auch in Nordmazedonien: „Dort sind wir vor rund zwei Jahren in den Markt eingetreten und servicieren mit Tetovo die zweitgrößte Stadt des Landes.“ Für 2026 werden weiterhin gute Wachstumschancen insbesondere in Südosteuropa gesehen. Geprüft werde auch der Eintritt in weitere Länder. Wachstumspotenzial wird auch im Bereich Batterien erkannt, da wolle sich Saubermacher weiterentwickeln – ebenso im Bereich Textilrecycling.