Stiller Held: „Man kann bei Erster Hilfe nichts falsch machen“
Markus Paulitsch ist seit vielen Jahren für das Rote Kreuz und die Feuerwehr St. Veit ehrenamtlich im Einsatz. Gestern wurde er als Stiller Held geehrt.

Es war für viele ein besonderer Abend am 22. September im Casineum Velden, als die Stillen Heldinnen und Helden aus dem Bezirk St. Veit im Rahmen einer Gala geehrt wurden. So auch für den St. Veiter Markus Paulitsch. Der 46-Jährige ist seit 2000 beim Roten Kreuz tätig, heute kümmert er sich um die Breitenausbildung, mit seinem Team bringt er jährlich etwa 1000 Menschen die Erste Hilfe bei.
Im Gespräch mit Moderatorin Martina Klementin hebt er die große Bedeutung der Ersten Hilfe hervor: „Ersthelfer sind immer die Ersten. Und das Wichtigste ist: Man kann nichts falsch machen, außer, gar nichts zu tun.“
Seine Aufgabe ist es, Sicherheit zu vermitteln und dafür zu sorgen, dass sich die Menschen trauen, aktiv zu werden und Erste Hilfe zu leisten. „Viele haben eine hohe Hemmschwelle, aber während des Kurses merken sie dann, wie einfach diese Sachen eigentlich sind. Erste Hilfe ist für jeden und kann von jedem gemacht werden.“
Wie bei einigen anderen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen war auch bei Paulitsch die familiäre Verbindung in das Ehrenamt ausschlaggebend für seine Tätigkeit. „Schon mein Urgroßvater war bei der Freiwilligen Feuerwehr (FF). Dann geht man einmal mit und merkt, wie erfüllend diese Sache ist.“ Neben dem Roten Kreuz ist der St. Veiter auch seit vielen Jahren, genauer gesagt seit 1994, Teil der FF St. Veit. Der Abend sei für ihn auch aus einem weiteren Grund besonders gewesen: „Es ist schön, auch einmal ehrenamtlich tätige Menschen aus komplett anderen Regionen kennenzulernen.“ Die Gala fand gemeinsam mit den Heldinnen und Helden aus Oberkärnten und Osttirol statt.
Das war die Gala für die Stillen Heldinnen und Helden aus St. Veit, Feldkirchen, Oberkärnten und Osttirol
