Auslieferung nach Fund von eingemauerter Leiche in NÖ
Bei der Verstorbenen soll es sich um eine Frau handeln, die bald 100 Jahre alt geworden wäre. Sie war als vermisst gemeldet worden. Die Polizei hatte die Feuerwehr früheren Medienberichten zufolge am Abend des 28. Mai um Unterstützung bei einer Tür-Notöffnung gebeten.

In der Causa rund um den Fund einer eingemauerten Leiche in Münchendorf (Bezirk Mödling) ist der verdächtige Sohn der toten Frau von Dubai nach Österreich ausgeliefert worden. Untersuchungshaft wurde über den Beschuldigten verhängt, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien am Mittwoch einen Bericht des ORF Niederösterreich. Im Raum steht der Verdacht des schweren Betruges und der Störung der Totenruhe. Ein Obduktionsergebnis war indes weiter ausständig.
Bei der Verstorbenen soll es sich um eine Frau handeln, die bald 100 Jahre alt geworden wäre. Sie war als vermisst gemeldet worden. Die Polizei hatte die Feuerwehr früheren Medienberichten zufolge am Abend des 28. Mai um Unterstützung bei einer Tür-Notöffnung gebeten. Bei dem Gebäude dürfte es sich um den Zweitwohnsitz der Pensionistin handeln. Spürhunde nahmen eine Fährte auf und führten die Ermittler zu einer Hauswand am Abgang zum Keller. Dort soll die einbetonierte Leiche gefunden worden sein.
Anfang Juli wurde der Sohn der Frau bei der Ausreise aus Dubai in Gewahrsam genommen. Nach dem damals im Ausland lebenden Mann war zuvor gefahndet worden. Anzeichen in Richtung eines Mordverdachts ortete die Staatsanwaltschaft bisher nicht, möglich sein könnte aber ein Sozialleistungsbetrug.