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Hunderttausende Euro Schaden: Baustellen-Betrüger in Kärnten aufgeflogen

Der Villacher und seine Ehefrau waren als Geschäftsführer und Gesellschafter mehrerer Gesellschaften tätig. Sie verursachten hunderttausende Euro Schaden.

Arbeiter auf Baustelle
© IMAGO/Imago
Durch vermeintliche Betrügereien auf Baustellen verursachte ein Villacher Ehepaar einen sechsstelligen Eurobetrag an Schaden

Schwerer Betrugsfall in Kärnten: Es war bereits am 13. Dezember des Vorjahres, als ein Mann aus dem Bezirk Villach-Land Anzeige wegen Betruges im Zusammenhang mit Sanierungs- und Umbauarbeiten erstattete. Die Ermittlungen ergaben, dass ein 40-jähriger Mann und seine 39-jährige Ehefrau – beide aus Villach – als Geschäftsführer und Gesellschafter mehrerer Gesellschaften tätig waren.

Dabei sollen über einen längeren Zeitraum Waren und Dienstleistungen, insbesondere aus dem Bereich des Baustoffhandels, auf Lieferschein bezogen worden sein, ohne dass die entsprechenden Rechnungen anschließend beglichen worden seien.

Hunderttausende Euro Schaden

Im Februar dieses Jahres wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt die Gewerbe- und Wohnräumlichkeiten der Beschuldigten durchsucht. Dabei konnten zahlreiche Firmen- und Buchhaltungsunterlagen, elektronische Datenträger, Mobiltelefone sowie weitere wirtschaftliche Aufzeichnungen sichergestellt werden. Diese wurden in den darauffolgenden Monaten umfassend ausgewertet.

Im Zeitraum von Juni bis November 2025 sollen insgesamt 18 – vorwiegend in Kärnten ansässige – Unternehmen um mehrere hunderttausend Euro geschädigt worden sein. Der 40-Jährige zeigte sich im Rahmen seiner Einvernahme weitgehend geständig, die 39-Jährige verweigerte die Aussage. Beide werden nach Abschluss der Ermittlungen wegen des Verdachts des schweren Betruges der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Anzeige gebracht.