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25-Prozent-Pickerl von Billa sind Geschichte

Das alte System mit Stickern für Produkte wird durch neue Rabattgutscheine abgelöst. Diese müssen abgerissen und an der Kassa abgegeben werden.

Billa schafft die 25-Prozent-Rabattmarkerl zum Picken ab
© IMAGO/imageBROKER/Alina Kandybka
Billa schafft die 25-Prozent-Rabattmarkerl zum Picken ab

Die 25-Prozent-Markerl von BILLA gibt es ab sofort nicht mehr zum Picken, sondern zum Abreißen. Die Pickerl, die bislang einmal wöchentlich in Flugblättern der Handelskette oder bei Tageszeitungen zu finden waren, wurden offenbar durch ein neues System ersetzt. Bisher nutzten einige Kunden den Trick, die Rabattsticker nach dem Einkauf für andere Produkte wiederzuverwenden. Das wird mit der Änderung unterbunden, bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber der „Krone“.

Für die teuersten Produkte

Im Flugblatt vom Dienstag finden sich statt der Pickerl nun Marken zum Abreißen. Diese können an der Supermarktkassa abgegeben werden und zählen automatisch für das teuerste Produkt. Bisher wurden die 25 Prozent für jenes Produkt abgezogen, auf dem das Pickerl angebracht war. Pro Einkauf können bis zu vier dieser Gutschein-Markerl eingelöst werden – wobei drei davon für viele verschiedene Produkte und eine für eine bestimmte Marke gültig sind. Der erste Einlöszeitraum läuft von Donnerstag, 24., bis Mittwoch, 30. September 2026.

Einige Produkte ausgenommen

BILLA hat jedoch auch eine Reihe von Ausnahmen definiert, für die der Rabatt nicht angewendet werden kann. Dazu zählen unter anderem Produkte der Eigenmarke „clever“, Wertkarten, Elektroartikel oder preisgebundene Waren. Weiters ist der Rabatt nicht mit anderen Vergünstigungen kombinierbar – etwa bei „1+1“-Angeboten, Extrem-Aktionen oder Treueaktionen. Ebenfalls ausgenommen sind die neu eingeführten „Immer-Clever-Preise“, die für rund 3000 Produkte gelten und sich dauerhaft am Preisniveau von Diskontanbietern orientieren sollen.