Weihnachten gerettet: Stadt investiert 230.000 Euro in Beleuchtung
Anders als in den Vorjahren steht ein weihnachtliches „Blackout“ in Klagenfurt heuer nicht zur Debatte. Der 230.000 Euro teure Auf- und Abbau der Weihnachtsbeleuchtung ist gesichert.
Zugegeben, es gibt in Klagenfurt wichtigere Themen als die Weihnachtsbeleuchtung. Dennoch war die Dekoration in den letzten Jahren Gegenstand emotionaler politischer Diskussionen. Aufgrund der budgetären Probleme war in den Jahren 2024 und 2025 bis in den Herbst hinein unklar, ob es im Winter leuchten wird oder nicht.
Das ist heuer anders. Am Dienstag gab der Stadtsenat auf Antrag von Wirtschaftsreferent Julian Geier (ÖVP) die notwendigen Mittel für den Auf- und Abbau in Höhe von 230.000 Euro frei. Die Mittel sind notwendig, um vier Elektrounternehmen, darunter die Stadtwerke Klagenfurt, mit der Montage der Weihnachtsbeleuchtung in fast 40 Straßenzügen zu beauftragen. Der Einsatz externer Dienstleister ist notwendig, weil die Stadt weder über das notwendige Personal noch über die Spezialgeräte für den Auf- und Abbau verfügt. Einzig die Beleuchtung selbst befindet sich im Besitz der Stadt.
Viele Fragen offen
Wann genau die Lichter heuer zum ersten Mal leuchten werden, steht laut Geier noch nicht fest. „Auf jeden Fall wird die Beleuchtung für die Dauer des Christkindlmarkts eingeschaltet sein. Alles weitere wird gerade abgeklärt“, sagt er. Bis 2022 wurde die Weihnachtsbeleuchtung immer schon Anfang November mit dem „Glühwein-Opening“ aktiviert und ging an den letzten Einkaufssamstagen bereits um 10 Uhr vormittags an. In den folgenden Jahren kam es jedoch sukzessive zu Einschränkungen.