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Prozessstart: Steirerin soll elfjährigen Sohn getötet haben

Eine Mutter, die Anfang des Jahres in Leoben ihren elfjährigen Sohn getötet haben soll, muss sich ab Montag im Landesgericht Leoben wegen des Verdachts des Mordes vor einem Geschworenengericht verantworten. Die Frau hatte schon kurz nach der Festnahme gestanden, dass sie ihrem eigenen Kind tödliche Stich- und Schnittverletzungen zugefügt hatte. Danach hatte sie sich selbst verletzt und die Rettung in die Wohnung gerufen. Diese fand den toten Buben.

Bub wurde tot in Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Leoben gefunden
© APA/ROLAND THENY
Bub wurde tot in Wohnung in einem Mehrparteienhaus in Leoben gefunden

Die Verhandlung ist nur für einen Tag anberaumt. Neben der Beschuldigten werden drei Sachverständige zu hören sein. Zeugen sind keine geladen. Im Vorfeld war bereits ein Gutachten erstellt worden, ob die Frau zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war. Das dürfte der Fall gewesen sein, denn es wurde keine Einweisung in ein forensisch-therapeutisches Zentrum in der Anklage beantragt.

(S E R V I C E - Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at.)