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Flucht in Frauenkleidung: Serienmörder in Brasilien gefasst

Der 33-Jährige flüchtete in Frauenkleidern. Laut Polizei hatte er ein Kleinkind bei sich. Laut eigenen Angaben war er an 80 Bluttaten beteiligt.

Ein Polizist steht vor einem Polizeiauto mit der Aufschrift „Policia Federal“
© IMAGO/Joa Souza
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In Brasilien ist ein Serienmörder gefasst worden, der sich bei seiner Flucht als Frau verkleidet hatte. Der 33-Jährige, dem mindestens 16 Morde zur Last gelegt werden, wurde in einem Waldgebiet im nordöstlichen Bundesstaat Paraíba gefasst, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Aufnahmen zeigen, dass der Mann dabei Frauenkleider und eine lange schwarze Perücke trug. Laut Polizei hatte er ein Kleinkind bei sich.

Der Mann soll seit Mai 16 Morde begangen haben. Elf davon habe er im Verhör gestanden, erklärte die Polizei. Demnach sagte der Mann, er sei insgesamt an 80 Morden beteiligt gewesen. Bestätigt wurde diese Aussage des Mannes von den Ermittlern zunächst aber nicht.

Soll Verbrechergruppe angehört haben

Die Behörden haben bisher keine Angaben zur Identität der Opfer gemacht. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann einer gewalttätigen Verbrechergruppe angehört. Im Verhör beteuert der Festgenommene allerdings, alleine gehandelt zu haben und keiner Bande anzugehören. Alle seine Opfer hätten Verbindungen zur Unterwelt gehabt, er habe nach Bedrohungen gegen seine Familie Selbstjustiz üben wollen.

Dem 33-Jährigen war es vor einigen Wochen gelungen, sich einem Zugriff der Polizei zu entziehen. Danach fand die Polizei kugelsichere Westen, die Stütze einer Maschinenpistole und mehr als 100 Schuss Munition.