Flüssiger Stickstoff trat auf der A9 bei Treglwang aus Lkw aus
Der Austritt von flüssigem Stickstoff bei einem Lkw machte am späten Donnerstagnachmittag einen Einsatz der Feuerwehren Treglwang und Gaishorn notwendig.

„Starker Rauch aus Lkw, flüssiger Stickstoff“: So lautete die Meldung, mit der die Feuerwehren Gaishorn und Treglwang am Donnerstag auf den Rastplatz der Pyhrnautobahn beordert wurden. Die Einsatzkräfte sperrten nach ihrem Eintreffen den Bereich großräumig ab. Die Erkundung ergab, dass „aus unbekannter Ursache ein Überdruckventil am Sattelauflieger öffnete und es dadurch zum Austritt größerer Mengen Stickstoff kam – dies resultierte in einer entsprechenden Verdampfungswolke“, heißt es seitens der Feuerwehr.

Weil davon keine größere Gefahr ausging, entschloss man sich, „den Stoff vorerst unter Beobachtung ausdampfen zu lassen“. Für den Fall, dass ein Eingreifen erforderlich geworden wäre, stand ein Atemschutztrupp der FF Gaishorn bereit. Nachdem der Gefahrgutbeauftragte des BFV Liezen, Sebastian Emmer, und die Autobahnpolizei sich ein Bild von der Lage gemacht hatten, konnte die Feuerwehr nach rund einer Stunde wieder abrücken.