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Drohung führte zu Großeinsatz der Polizei beim Grazer Ostbahnhof

Der Verkehr zwischen Grazer Messe und Stadion Liebenau war zwischenzeitlich massiv beeinträchtigt, die Straßensperre wurde inzwischen aufgehoben.

Bild zeigt Polizeiautos auf der Straße
© Rombold
Der Einsatz galt einer Wohnanlage gegenüber des Ostbahnhofs

Ein Großeinsatz der Polizei sorgte am späten Donnerstagnachmittag für große Aufregung im Osten von Graz. Kurz vor 16.30 Uhr wurde die Conrad-Von-Hötzendorfstraße im Bereich des Ostbahnhofs komplett gesperrt, zahlreiche Einsatzwagen mit Blaulicht sowie schwer bewaffnete Polizeikräfte in Schutzausrüstung und Sturmgewehren trafen an der Örtlichkeit ein.

Rund 15 Beamte stürmten ein Mehrparteienhaus an der Ecke zur Flurgasse, berichteten Zeugen, die das Geschehen vom Ostbahnhof aus beobachtet hatten. Ziel war offenbar eine Wohnung im vierten Stock. Die Situation dürfte allerdings danach rasch geklärt worden sein. Schon nach wenigen Minuten zogen sich die Sondereinheiten wieder zurück.

Waffe war im Spiel

Hintergrund für den spektakulären Großeinsatz dürfte nach ersten Informationen eine gefährliche Drohung im Drogenmilieu gewesen sein. Offenbar war auch eine Waffe im Spiel – oder es wurde die Verwendung einer Schusswaffe angedroht. Deshalb kam es auch zur Anforderung des Einsatzkommandos Cobra und zur großräumigen Absperrung.

Diese hatte Folgen für den einsetzenden Berufsverkehr. Der Verkehr zwischen Grazer Messe, Fröhlichgasse und dem Stadion in Liebenau kam zwischenzeitlich zum Erliegen, auch die Straßenbahnlinien waren betroffen. Gegen 17 Uhr wurden die Sperren wieder aufgehoben, die Staus lösten sich auf.