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Bisher nie gezeigte Monet-Werke werden in Paris versteigert

Zwei bisher noch nie gezeigte Gemälde des französischen Impressionisten Claude Monet werden im Oktober in einer Versteigerung angeboten. Eines davon mit dem Titel "Iris" aus dem Spätwerk des Meisters werde auf 22 bis 30 Millionen Euro geschätzt, teilte das Auktionshaus Sotheby's am Donnerstag mit. Dies sei der höchste Schätzpreis, den je ein zu versteigerndes Gemälde in Frankreich erreicht habe.

A visitor take a picture of French painter Claude Monet’s painting Iris, 1924–1925, during a preview of 28 Impressionist works from the Schlumberger Collection unveiled ahead of the October 22, 2026, sale at Sotheby’s auction house in Paris on September 17, 2026. (Photo by LOU BENOIST / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY MENTION OF THE ARTIST UPON PUBLICATION - TO ILLUSTRATE THE EVENT AS SPECIFIED IN THE CAPTION
© APA/AFP
A visitor take a picture of French painter Claude Monet’s painting Iris, 1924–1925, during a preview of 28 Impressionist works from the Schlumberger Collection unveiled ahead of the October 22, 2026, sale at Sotheby’s auction house in Paris on September 17, 2026. (Photo by LOU BENOIST / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY MENTION OF THE ARTIST UPON PUBLICATION - TO ILLUSTRATE THE EVENT AS SPECIFIED IN THE CAPTION

Insgesamt werden bei der Versteigerung am 22. Oktober 28 Gemälde aus der Sammlung der Familie Schlumberger angeboten, darunter auch mehrere von Paul Cézanne. Das Gemälde "Iris" von Monet hatte die Kunstsammlerin Jeanne Schlumberger den Angaben zufolge über eine Galeristin direkt von Monet gekauft, der es in Giverny gemalt hatte. Es war seitdem in der Pariser Residenz der Familie geblieben und nie öffentlich gezeigt worden.

Das Gemälde sei sehr gut erhalten und nicht mit Schutzlack versehen, betonte die Kunsthistorikerin Marianne Mathieu bei der Vorstellung der Werke. Das zweite, bisher nicht ausgestellte Monet-Werk zeigt eine Trauerweide in seinem Garten in Giverny. Es wird auf neun bis zwölf Millionen Euro geschätzt. Die Sammlung soll vor der Versteigerung auch in Hongkong und New York ausgestellt werden.