Vater und Sohn als echte Stützen in Rohrbach
Peter Schermann und sein Vater haben in Rohrbach tragende Rollen.

Seit zwei Jahren geht es in Rohrbach/Lafnitz nur noch bergauf. Nach zwei Meistertiteln in Folge erwischte der Aufsteiger auch einen Traumstart in die Landesliga und ist nach sechs Runden weiterhin ungeschlagen. „Es wird auch spielerisch immer besser“, sagt Stürmer Peter Schermann, der mit Ausnahme von einem halben Jahr immer für Rohrbach spielte. Die meiste Zeit seiner Karriere verbrachte er damit als gefürchteter Stürmer in der Ober- und Unterliga. „Die Unterliga war nicht mehr so spannend, von der Oberliga hätte ich mir mehr erwartet. Aber in der Landesliga wird so wild gefahren, da geht es immer zu. Meine Stärke war immer die Physis, aber da bin ich im Kopf noch ein bisschen zu schwach“, sagt der 33-Jährige, der in seiner Landesliga-Debütsaison dennoch schon zwei Mal getroffen hat.
Peter Schermanns Vater, ebenso Peter Schermann, ist nicht nur Obmann des Vereins, sondern auch Hauptsponsor. „Er hatte früher nichts mit Fußball zu tun und ist mir in der Jugend auch gar nicht so oft zuschauen gekommen. Seit wir dann in das neue Stadion übersiedelt sind, war er voll involviert“, sagt Sohn Peter über seinen Vater. „Es war nicht immer einfach. Früher gab es für mich öfters das Thema eines Wechsels, das ist aber wegen der Funktion von meinem Vater nie gegangen. Ich hatte immer den Traum, in der Landesliga zu spielen. Und das habe ich mir jetzt mit dem eigenen Verein erfüllt.“
Und so kommt es auch, dass Schermann mit seinen Rohrbachern am Samstag (16.30 Uhr) Fürstenfeld zum Derby empfängt. Der HTL-Lehrer rechnet sich nach dem gelungenen Start als Landesliga-Neuling auch gegen den Landesliga-Dino etwas aus.