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Polizei und Montanuni starten neue Sicherheitspartnerschaft

Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam.Sicher“ wurde zwischen der Polizei und der Montanuniversität Leoben eine Kooperation geschaffen, bei der vor allem internationale Studierende im Mittelpunkt stehen.

Am Mittwoch wurde die Sicherheitspartnerschaft offiziell besiegelt
© LPD Stmk/Martinelli
Am Mittwoch wurde die Sicherheitspartnerschaft offiziell besiegelt

Wichtige Informationen über das Leben in Österreich, gesetzliche Grundlagen sowie gesellschaftliche Gepflogenheiten erhalten. Das ist der Sinn und Zweck der neu gegründeten Sicherheitspartnerschaft zwischen der Landespolizeidirektion Steiermark, dem Stadt- und Bezirkspolizeikommando Leoben und der Montanuniversität. Im Mittelpunkt stehen dabei vorwiegend neu ankommende und internationale Studierende, die abweichende Erfahrungen im Umgang mit der Polizei erlebt haben.

„In der Vergangenheit hat es vereinzelt Situationen gegeben, die zu Missverständnissen im Kontakt mit der Polizei geführt haben“, erzählt Helmut Flachberger, Leiter des Lehrstuhls für Aufbereitung. Das war für ihn Anlass, die Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei anzuregen. Auch Landespolizeidirektor Gerald Ortner betont, dass das starke Vertrauensverhältnis, das in Österreich innerhalb der Bevölkerung zur Polizei besteht, nicht überall eine Selbstverständlichkeit ist.

Englischsprachige Workshops

Gleich zu Semesterbeginn sollen englischsprachige Workshops am Campus internationalen Studierenden zeigen, an wen sie sich in unterschiedlichen Situationen wenden können, wenn sie Unterstützung oder Hilfe benötigen, und welche Kontaktwege dafür zur Verfügung stehen. „Gleichzeitig möchten wir gezielt jene Themen aufgreifen, die unmittelbar mit dem studentischen Alltag verbunden sind – etwa rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte bei der Nutzung von Trendsportgeräten wie E-Scootern“, ergänzt Niklas Rebhandl, Leobener Stadt- und Bezirkspolizeikommandant.

Das gemeinsame Ziel sei jedenfalls, Studieren in Leoben bereichernd, inklusiv und sicher zu machen, so Montanuni-Rektor Peter Moser.