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Infineon verkauft Teil des Speichergeschäfts nach Taiwan

Der Verkauf des sogenannten „NOR Flash- und F-RAM-Speichergeschäfts“ an den taiwanischen Speicherchip-Hersteller Winbond Electronics bringt rund 1,12 Milliarden US-Dollar ein.

© AFP/Ronny Hartmann

Der deutsche Halbleiterkonzern Infineon, der mit Standorten in Villach und Graz auch stark in Österreich vertreten ist, verkauft einen Teil seines Speichergeschäfts für mehr als eine Milliarde Dollar (870 Millionen Euro) nach Taiwan. Das NOR Flash- und F-RAM-Speichergeschäft gehe für 1,12 Milliarden Dollar an den taiwanischen Speicherchip-Hersteller Winbond Electronics, teilte Infineon am Mittwoch in Neubiberg bei München mit. Die Speicher kommen in der Autobranche, der Industrie und im Infrastruktur-Bereich zum Einsatz.

„Diese Transaktion bietet allen Beteiligten großen strategischen Mehrwert“, sagte Peter Schiefer, Leiter der Autozuliefer-Sparte von Infineon. Infineon könne sich damit stärker auf seine Wachstumstreiber ausrichten. „Gleichzeitig kann dadurch unser NOR Flash- und F-RAM-Geschäft das volle Potenzial entfalten.“