„Kleines Wunder“: Thomas Gottschalk gibt Krebs-Update
Die TV-Legende unterzog sich nach seiner Krebserkrankung wieder einem Ganzkörper-Scan, um Metastasen auszuschließen. Laut Ehefrau Karina ist der 76-Jährige komplett krebsfrei.

TV-Legende Thomas Gottschalk sieht sich nach seiner schweren Krebserkrankung auf dem Weg der Besserung. „Ich hatte am Donnerstag mein zweites PET“, sagte der 76-Jährige der „Bild“-Zeitung. „Da wird der ganze Körper durchgescannt und man schaut, dass auch wirklich keine Überbleibsel des Krebses mehr im Körper sind. Man geht da mit einem Zittern hin, weil ich natürlich Angst hatte vor dem Ergebnis. Jetzt bin ich heilfroh.“
Eine sogenannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET) kann Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar machen und dabei helfen, Tumoren oder Metastasen im Körper zu finden. Gottschalks Ehefrau Karina sprach von einem kleinen Wunder. „Direkt nach der Diagnose des epitheloiden Angiosarkoms war die Prognose auf Heilung ganz schlecht. Der Professor von Thomas machte uns keine großen Hoffnungen. Und jetzt ist sein Körper tatsächlich komplett krebsfrei“, sagte sie der „Bild“.
„Es wird jede Woche ein bisschen besser“
Auf die Frage, ob er wieder ganz der Alte sei, sagte der langjährige „Wetten, dass..?!“-Moderator: „Ich fühle mich noch nicht ganz so, wie ich es gerne hätte und wie es einem 76-jährigen Mann angemessen ist. Aber es wird jede Woche ein bisschen besser.“ Gottschalk hatte Ende November vergangenen Jahres bekanntgegeben, an Krebs erkrankt zu sein.
Epitheloides Angiosarkom
Es handelt sich um einen Tumor, der überwiegend aus den Zellen der Blutgefäße entsteht und sehr selten ist, wie Philipp Jost, Vorstand der Onkologie am LKH-Uniklinikum Graz sagt. Diese Krebsform kommt bei ungefähr ein bis zwei Personen pro eine Million Einwohner pro Jahr vor und ist aggressiv. Das epitheloide Angiosarkom betrifft vor allem Männer und tritt am häufigsten in den Weichteilen, wie der Haut, im Bauch oder Becken auf. Diese Krebsform neige leider dazu, wiederzukommen und Metastasen, also Tochtergeschwüre entstehen zu lassen.
Thomas Gottschalk hatte die Diagnose öffentlich gemacht, nachdem er bei der Verleihung der Romy-Gala in Kitzbühel wie zuvor schon bei der Bambi-Verleihung in München einen unsicheren Eindruck hinterlassen und damit für Irritationen gesorgt hatte.
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