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SPD holt vor Wahl in Mecklenburg-Vorpommern weiter auf

Wenige Tage vor der Landtagswahl im nordostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD ab. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Insa-Umfrage für die Bild"-Zeitung legte die rechtsextreme AfD zwar einen Prozentpunkt auf 37 Prozent zu und bleibt an der Spitze. Aber die Sozialdemokraten von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig konnte erneut aufholen. Sie legte zwei Punkte zu und kommt nun auf 35 Prozent.

Die Linke als bisheriger Koalitionspartner der SPD in Mecklenburg-Vorpommern verliert einen Punkt und kommt auf zehn Prozent. Die CDU stagniert bei sieben Prozent, die Grünen müssen mit fünf Prozent laut dieser Umfrage um den Einzug in den Landtag in Schwerin bangen. Das BSW liegt unter der Fünf-Prozent-Hürde und kommt auf drei Prozent.

Kommen nur SPD, Linke und AfD in den Landtag, dürfte Schwesig ihre Koalition fortsetzen. Ansonsten wäre auch eine Koalition der SPD mit den Linken und Grünen denkbar. Schwesig hatte zuletzt auch bei Wählern der Grünen und der CDU dafür geworben, SPD zu wählen, damit diese stärkste Kraft vor der AfD werden kann. In der CDU wird mit harten Debatten gerechnet, sollte die Partei erstmals aus einem Landesparlament fliegen.