Entscheidung über Start-Option Hirschers fällt demnächst
FIS-Renndirektor Waldner: „Bei Herbstsitzung in zwei Wochen wird entschieden.“ Möglicher Verletztenstatus für den 37-Jährigen nach seinem Kreuzbandriss.

Der niederländische Skiverband arbeitet an einem erneuten Comeback von Marcel Hirscher. Wie FIS-Renndirektor Markus Waldner in einem ORF-Interview bekanntgab, habe es „vom holländischen Verband verschiedene Regelvorschläge“ gegeben. Hirscher hatte nach seinem Wechsel vom österreichischen zum niederländischen Verband in der Saison 2024/25 per Wildcard mit Startnummern unmittelbar nach 30 drei Rennen bestritten, bevor er wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht war.
Nach Verpassen der WM 2025 und auch der gesamten vergangenen Saison mit den Olympischen Winterspielen steht vor dem anstehenden Weltcup-Auftaktrennen der Männer am 25. Oktober in Sölden ein erneutes Antreten des achtfachen Gesamtweltcup-Siegers für „Oranje“ nun vor der Entscheidung. „Im Council bei der Herbstsitzung in zwei Wochen in Genf muss das definitiv entschieden werden, welchen Status er dann wirklich bekommt“, sagte Waldner. Der Südtiroler bezeichnete es als „natürlich cool“, sollte der 37-Jährige wiederkommen (in den Weltcup, Anm.).
Theoretisch noch 17 Starts
Ein Vorschlag der Niederländer sei, dass Hirscher statt nach den Top 30 nach den Top 40 fahren sollte. Der Salzburger hat zwar nur drei von 20 Wildcard-Starts absolviert, allerdings sind seither nun schon fast zwei Jahre vergangen. Waldner gab an, dass möglicherweise ein Verletztenstatus benutzt werden kann. „Theoretisch kann er noch 17-mal mit diesem Status fahren.“ Es bedürfe aber für jedes Rennen einer eigenen Anfrage. Hirscher hat als österreichischer Athlet u.a. bei Olympia zweimal Gold und einmal Silber sowie bei Weltmeisterschaften sieben Titel und viermal Silber geholt.