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Chromwerkbrücke in St. Stefan wird für acht Wochen gesperrt

Die Chromwerkbrücke in St. Stefan ob Leoben wird saniert und dafür ab Montag, 21. September, gesperrt. Bald darauf ist die bereits gesperrte Kaisersberger Brücke an der Reihe.

Die hölzerne Chromwerkbrücke ist ab 21. September gesperrt
© KLZ / Johanna Birnbaum
Die hölzerne Chromwerkbrücke ist ab 21. September gesperrt

Ab Montag, dem 21. September, wird die Chromwerkbrücke in St. Stefan ob Leoben für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt. Die einspurige Holzbrücke muss saniert werden, berichtet Bürgermeister Ronald Schlager. Zum Tausch der Holzdielen müssen die Geländer abgebaut werden. Die Kosten von 100.000 Euro teilen sich die Gemeinden St. Stefan und Kraubath an der Mur.

Schlager rechnet mit einer Wiedereröffnung am 15. November und ist derzeit nicht besorgt, auch wenn in dieser Zeit mit der Sperre der Kaisersberger Murbrücke gleich zwei Brücken in St. Stefan nicht von Fahrzeugen genutzt werden können: „Wir haben immer noch die Hauptbrücke der Landstraße, die ist offen.“

Ronald Schlager, Bürgermeister von St. Stefan ob Leoben
© SPÖ
Ronald Schlager, Bürgermeister von St. Stefan ob Leoben

Zweite Brücke wird neu gebaut

Die Kaisersberger Murbrücke ist bereits seit 2024 für Fahrzeuge gesperrt. Nur Fußgänger und Radfahrer können sie nach wie vor passieren. Das liegt an der Baufälligkeit der Brücke, wie Schlager erklärt: „Wir mussten sie sperren, weil die Traglast nicht mehr gegeben war. Ein einzelner Pkw wäre vielleicht noch gegangen, aber zwei Fahrzeuge gleichzeitig wären nicht mehr möglich gewesen.“

Auch hier gibt es Erneuerungspläne, die jedoch wesentlich umfangreicher ausfallen. Da die Brücke so baufällig ist, sei ein kompletter Neubau billiger als das alte Gebilde zu sanieren. Die neue Brücke wird die Gemeinde zwei Millionen Euro kosten, wobei auch das Land Steiermark Fördergelder zur Verfügung stellt.

Die Kaisersberger Brücke wird voraussichtlich nächstes oder übernächstes Jahr neu gebaut
© KK
Die Kaisersberger Brücke wird voraussichtlich nächstes oder übernächstes Jahr neu gebaut

Von Seiten der Wasserbaubehörde hat man laut Schlager auf eine Spannbrücke gehofft, doch diese sei für die Gemeinde bei 66 Metern Spannweite unerschwinglich. Stattdessen wird die neue Brücke zwei und nicht drei Stützen haben, um die Angriffsfläche bei Hochwasser zu reduzieren. Außerdem bekommt sie zusätzlich zur einspurigen Fahrbahn auch einen Gehsteig. Die Ausschreibung soll laut Schlager im Winter oder Frühjahr erfolgen. Baustart sei nächstes oder übernächstes Jahr geplant.