Große Trauer um beliebten Gurktaler Wirt und Kaufmann
Er war Wirt, Kaufmann und Politiker: Barnabas Stromberger (70) aus Zammelsberg in der Gemeinde Weitensfeld ist vor wenigen Tagen verstorben.

„Energiebündel, Familienmensch und Unternehmer.“ Mit diesen drei Worten beschreibt der Weitensfelder Bürgermeister Franz Sabitzer (ÖVP) Barnabas Stromberger. Der „Kaufmann und Wirt mit Leib und Seele“ vom Zammelsberg ist kürzlich im Alter von 70 Jahren verstorben.
Stromberger war über 25 Jahre in der Gemeindepolitik für die FPÖ tätig. „Er hat aber immer die Interessen des Gemeinwohls über die politischen Interessen gestellt. Er war ein Partner mit Handschlagqualität“, betont Sabitzer. Der Verstorbene fungierte während dieser Zeit als Gemeinderat, Gemeindevorstand und Vizebürgermeister. Er sei sehr umtriebig gewesen und in der gesamten Gemeinde beliebt.
Auch das weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannte Kranzelreiten spielte eine große Rolle in Strombergers Leben. „Er war ein begeisterter Kranzelreiter und sehr stolz darauf, mit der sogenannten ‚Bestefahne‘ zu reiten.“ Auf besagter Fahne befinden sich Geschenke, darunter das „Beste“ für die drei Läufer, die sich dem Wettlauf um den Kuss der steinernen Jungfrau stellen.
Die Möglichkeit zur persönlichen Abschiednahme von Barnabas Stromberger besteht ab Mittwoch, dem 16. September, in der Aufbahrungshalle Zammelsberg. Ein gemeinsames Seelengebet findet am Donnerstag, dem 17. September, um 19 Uhr in der Pfarrkirche statt. Der Trauergottesdienst wird anschließend am Freitag, dem 18. September, um 14 Uhr gefeiert.