War es „Emil“? Warschauer Bahnhof musste wegen Elch gesperrt werden
Ein Elch hat am Sonntag den Zugverkehr am Warschauer Hauptbahnhof für mehrere Stunden lahmgelegt. Das Tier musste betäubt und aus dem unterirdischen Bahnhof transportiert werden, bevor es zurück in den Wald gebracht wurde.
Für ungewöhnlichen Besuch hat am Sonntag ein Elch am Warschauer Hauptbahnhof gesorgt. Das Tier hatte sich auf die Gleise verirrt und brachte den Zugverkehr im Zentrum der polnischen Hauptstadt für mehrere Stunden teilweise zum Erliegen. Wie der Elch überhaupt bis zum Bahnhof gelangte, blieb zunächst ein Rätsel.
Die polnische Bahn informierte ihre Fahrgäste über den ungewöhnlichen Zwischenfall. Wegen des tierischen Eindringlings mit dem Namen Emil wurden die Gleise 3 und 4 vorübergehend gesperrt. Reisende mussten dadurch mit Verspätungen rechnen.
Schwierige Rettungsaktion
Besonders schwierig gestaltete sich die Rettung, weil sich der Bahnhof unterirdisch befindet. Wildtierexperten betäubten den Elch schließlich mit einem Narkosepfeil. Anschließend wurde das Tier aus dem Gleisbereich gehoben und durch die Bahnhofshalle nach draußen gebracht, berichtete der Sender TVN24. Ein spezieller Transport brachte den Elch danach zurück in ein Waldgebiet.
Ob es sich tatsächlich um den bereits bekannten „Elch Emil“ handelt oder die polnische Bahn dem unerwarteten Besucher kurzerhand diesen Namen verpasste, blieb offen. Fest steht jedenfalls: Der Ausflug des Tieres ins Zentrum Warschaus war alles andere als alltäglich.