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Jesolo ist ins Visier von Internetbetrügern geraten

Hoteliers und Touristen wurden im italienischen Badeort Jesolo in den vergangenen Tagen vermehrt von Internetbetrügern per Mail kontaktiert.

In Jesolo raten Hoteliersvereinigung und Polizei zu erhöhter Wachsamkeit
© IMAGO/Kristen
In Jesolo raten Hoteliersvereinigung und Polizei zu erhöhter Wachsamkeit
Stephan Schild

Jetzt, zum Ende der Sommersaison hin, häufen sich im italienischen Badeort Jesolo Anzeigen zu Internetbetrug. In erster Linie geht es um sognanntes „Spoofing“, wie die italienische Tageszeitung „Il Gazzettino“ in Erfahrung gebracht hat. Dabei versuchen Personen durch Fake-E-Mails an Geld zu kommen.

Getäuscht wurden in Jesolo Hotelgäste und Hoteliers. Einigen Hoteliers wurde vorgegaukelt, sie müssten für bestimmte Dienstleistungen Geld überweisen. Diese Service-Leistungen hatten aber nicht stattgefunden. Anderen Hoteliers wurde mitgeteilt, dass sich der IBAN geändert habe. Neue Überweisungen gingen damit an falsche Konten.

Zusätzlich wurden von einigen Hotels in Jesolo noch Fälle gemeldet, bei denen Gäste mit fingierten Überweisungen versuchten, die Betreiber zu schädigen. „Das Thema Internetkriminalität ist aktuell wie nie und die Fallzahl steigt national wie international. Wir laden zu höchster Wachsamkeit ein und dazu, jeden Verdacht den Behörden zu melden“, heißt es seitens des Jesolaner Hoteliersverbands.