Polizei zieht Bilanz: Bike Week verlief ohne gröbere Zwischenfälle
Ruhiger Verlauf trotz hohem Verkehrsaufkommens. Polizei spricht von diszipliniertem Verhalten der Teilnehmer. Einbrüche auf Campingplätzen ausgeblieben.

Die heurige Bike Week ist laut Landespolizeidirektion Kärnten ohne gröbere Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Bei zehntausenden Besuchern und dementsprechend hohem Verkehrsaufkommen sei das „Harley-Treffen“ ruhig verlaufen. „Aus sicherheitspolizeilicher Sicht wird positiv bilanziert – es kam zu keinen Ausschreitungen oder schweren Gewaltdelikten. Auch die aus den Vorjahren bekannten Einschleichdiebstähle auf Campingplätzen sind gänzlich ausgeblieben. Bereits in den letzten Jahren hat die Anzahl der Motorraddiebstähle kontinuierlich abgenommen“, sagt Sprecher Matthias Kogelnig.
Bislang wurden fünf Delikte zur Anzeige gebracht. Zwei Diebstähle – in einem Fall wurde ein Motorradhelm, im anderen eine Brieftasche mit mehreren hundert Euro entwendet –, zwei Fälle von leichter Körperverletzung sowie eine Sachbeschädigung an einem Motorradtank wurden gezählt. Insgesamt ereigneten sich sechs Unfälle, drei Personen wurden dabei verletzt. „Im Bereich rund um den Faaker See wurden rund 430 Alkoholkontrollen durchgeführt, wobei lediglich ein Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss entzogen werden musste“, sagt Kogelnig. Insgesamt wurden im Verkehrsbereich etwa 185 Anzeigen sowie rund 230 Organmandate wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung und das Kraftfahrgesetz erfasst.

Die auch aufgrund von Anrainerbeschwerden durchgeführten Lärmmessungen ergaben laut Polizei in den meisten Fällen Werte, die mit den Zulassungsbestimmungen übereinstimmen. Es wurden bei den technischen Kontrollen insgesamt sechs Kennzeichentafeln abgenommen.