Sechs Wehren im Einsatz: Wohnhaus in Fohnsdorf stand in Vollbrand
Ein Wohnhausbrand in Fohnsdorf forderte am Samstag sechs Feuerwehren. Insgesamt standen 15 Fahrzeuge und knapp 90 Personen im Einsatz.

Um 13:28 wurde die Freiwillige Feuerwehr Fohnsdorf am Samstag zu einem Wohnhausbrand alarmiert. Als die Feuerwehrleute am Brandort ankamen, stand das Wohnhaus bereits in Vollbrand. „Es gab eine große Rauchentwicklung. Den Rauch hat man schon aus weiter Ferne gesehen“, berichtet Leo Temnitzer, Kommandant der FF Fohnsdorf.
Neben der FF Fohnsdorf wurden auch die Wehren Hetzendorf, Rattenberg, Judenburg, Zeltweg und Rothenthurm alarmiert. „Nach etwa einer halben Stunde hatten wir die Lage im Griff“, so Temnitzer. Verletzt wurde zum Glück niemand, die Bewohner waren nicht zu Hause, als der Brand ausgebrochen war. Das Haus wurde jedoch völlig zerstört.

Hund überlebte das Feuer
Eine überraschende Entdeckung machte der Atemschutztrupp im Inneren des zerstörten Hauses. Wie durch ein Wunder hatte der Familienhund das Feuer unbeschadet überlebt. „Der Hund hatte sich hinter einem Kasten versteckt“, erzählt Temnitzer.
Am frühen Nachmittag war die Feuerwehr noch mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. „Brand aus“ konnte gegen 15:15 Uhr gegeben werden. Was das Feuer ausgelöst hat, ist aktuell noch Gegenstand der Brandermittlung. Insgesamt standen laut Temnitzer 15 Fahrzeuge und knapp 90 Feuerwehrkameraden im Einsatz. Auch mehrere Polizeistreifen, Rotes Kreuz und der Notarzt waren vor Ort.