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Beim Schwammersuchen: Bub fand in Kärnten eine Kiste mit Granaten

Alarm in Frauenstein: Achtjähriger trug seinen Fund zum Vater, der die Einsatzkräfte alarmierte. Die sprengten den gefährlichen Fund auf einem Feld.

Gefährlicher Vorfall in der Gemeinde Frauenstein (Symbolfoto)
© APA / Helmut Fohringer
Gefährlicher Vorfall in der Gemeinde Frauenstein (Symbolfoto)

Ungewöhnlicher und gefährlicher Vorfall am Freitag in Kärnten: Beim Schwammerlsuchen im Gemeindegebiet von Frauenstein fand ein Bub (8) aus dem Bezirk St.Veit/Glan eine Munitionskiste. Er grub diese aus und trug sie zu seinem Vater (41), der mit ihm unterwegs war. Dieser nahm die Kiste mit zu seinem Haus und rief die Polizei.

Ein von der eintreffenden Polizeistreife verständigtes Sprengstoffkundiges Organ (SKO) fand in der Kiste sechs Granaten und alarmierte den Entminungsdienst des österreichischen Bundesheeres, der feststellte, dass die Granaten in einem sehr schlechten und gefährlichen Zustand waren.

Aufgrund der hohen Gefahr wurde das bewohnte Gebiet vom SKO evakuiert und die Munitionskiste auf ein nahegelegenes Feld gebracht. Dort wurde die Kiste in der Nacht auf Samstag gegen 1.45 Uhr vom Entminungsdienst gesprengt. Die dort vorbeiführende Straße musste von 19.45 Uhr bis 1.50 Uhr gesperrt werden.

Die Polizei appelliert einmal mehr an die Bevölkerung, beim Fund von Kriegsmaterial dieses nicht anzufassen oder örtlich zu verändern.