Dystopische Klangwolke zieht über Linz auf
Endzeitstimmung zieht am Samstagabend im Linzer Donaupark auf. Die visualisierte Klangwolke, zu der traditionell zehntausende Besucher kommen, trägt heuer den Titel "ATTheENDLinz". Regisseur Felix Breisach setzt sich darin mit Krieg, Klimakrise und gesellschaftlicher Spaltung auseinander. Die Inszenierung erstreckt sich über einen weiten Raum auf der Donau, zu einem großen Schiff mit einer 42 Meter breiten und acht Meter hohen LED-Wand kommen noch acht kleinere Schiffe hinzu.

Gemeinsam mit Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Natascha Gangl hat Breisach Texte ausgesucht. Flora Marlene Geißelbrecht und Sounddesigner Arthur Fussy komponierten drei Stücke für das Open-Air-Event, das u.a. die Florianer Sängerknaben vom Dach des Brucknerhauses und das Brucknerorchester auf einem Schiff bestreiten werden. Videos, Animationen, KI-generierte Bilder runden die Show ab. Breisach will "eine Welt im Umbruch" visualisieren und damit zum Nachdenken animieren.