Ausfahrten teils gesperrt: Nächste Stufe bei Sanierung auf A9
Spielt das Wetter mit, zündet die Asfinag schon am 13. September die nächste Stufe bei der Generalsanierung der Autobahn A9. Autolenker müssen zwischen Graz-Webling und Schwarzlsee mit Stau rechnen.

Leicht ist etwas anderes: Mit bis zu 80.000 Fahrzeugen, die man zuletzt täglich auf der A 9 zwischen Graz-Webling und Schwarzlsee zählte, war dieser Abschnitt der meistfrequentierte auf der Pyhrnautobahn. Was zugleich bedeutete, dass die dringend notwendige Sanierung dieses Teilstücks – immerhin hat es bereits mehr als 50 Jahre auf dem Buckel – nur bei laufendem Betrieb durchgeführt werden kann. Genau das macht die Autobahngesellschaft Asfinag seit heuer und bis 2027, wie der gelernte Autofahrer längst bemerkt hat.
Nun zündet die Asfinag bei diesem 65-Millionen-Euro-Projekt die nächste Stufe: Spielt das Wetter halbwegs mit, wird am Sonntag, den 13. September, schon in den frühen Morgenstunden der Umbau der Verkehrsführung zwischen Graz-Webling und Schwarzlsee gestartet. Vom Verteilerkreis kommend, werde in den nächsten Wochen „einer der beiden Fahrstreifen als sogenannte Korridorspur durchgehend in Richtung Süden zur Verfügung stehen. Von dieser Korridorspur kann jedoch weder bei der Anschlussstelle Seiersberg noch Richtung Klagenfurt oder Wien abgefahren werden“, meldet die Asfinag. Ein entsprechendes Farbleitsystem soll Lenkerinnen und Lenker rechtzeitig darauf hinweisen – ab Graz-Nord vor dem Plabutschtunnel sowie beim Verteilerkreis Webling.
„Staus sind möglich“
Dennoch seien in den ersten Tagen nach dieser Umstellung „Staus vor allem im Frühverkehr und entsprechende Verzögerungen möglich“, heißt es seitens der Autobahngesellschaft. Daher appelliere man an alle Autolenker, „besonders aufmerksam zu fahren und auf rechtzeitiges richtiges Einordnen zu achten“. In Fahrtrichtung Norden gebe es durch diese neue Verkehrsführung keine Änderungen, insgesamt bleiben weiterhin jeweils drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung offen.