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In Gleisdorf ist nach dem Trainerwechsel Stabilität gefragt

Der Regionalligist startet am Freitag (19 Uhr) gegen Allerheiligen in eine neue Ära, es ist das Trainerdebüt von Neo-Trainer Jürgen Hiden.

Gleisdorfs Neo-Trainer Jürgen Hiden (Mitte)
© H. Rieger
Gleisdorfs Neo-Trainer Jürgen Hiden (Mitte)

Der Saisonstart verlief in Gleisdorf alles andere als nach Wunsch. Mit nur drei Punkten besteht dringender Aufholbedarf in der Liga und so trennte man sich kurzerhand von Trainer Marko Kovacevic und installierte Jürgen Hiden als neuen Trainer. Hidens Debüt nach nur wenigen Trainingseinheiten ging im Steirer-Cup gegen Lokalrivale Weiz mit 1:3 verloren. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um neu durchzustarten. Heute (19 Uhr) gibt Hiden gegen Allerheiligen sein Regionalliga-Debüt als Coach. „Er ist mit 39 zwar noch jung, hat aber in Voitsberg sehr viel Erfahrung gesammelt“, sagt Gleisdorfs sportlicher Leiter Stephan Metzner. Als Spieler absolvierte Hiden mehr als 170 Regionalliga-Spiele. „Er ist ein Trainer, den wir schon länger im Auge haben. Er ist menschlich und fachlich top. Es wird wichtig sein, kurzfristig die Mannschaft zu stabilisieren und wieder in die Spur zu bringen“, sagt Metzner. „Mittelfristig geht es um die Entwicklung unseres jungen Kaders.“

Mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren hat Gleisdorf die drittjüngste Mannschaft der Liga. „Wir versuchen seit Jahren, den Weg mit jungen, österreichischen Spielern zu gehen – entweder aus der Region oder mit einem Akademie-Hintergrund. Wir wollen ihnen die Chance geben, hier den nächsten Schritt zu machen“, sagt Metzner, der den Weg zudem mit „wirtschaftlicher Vernunft“ begründet. Der heutige Gegner, Allerheiligen, war schon länger nicht mehr in Gleisdorf zu Gast. Das letzte Mal vor drei Jahren bei einem torlosen Remis. Nach dem Wiederaufstieg hat sich Allerheiligen schnell etabliert. „Sie haben eine gefestigte Spielidee und mit Alen Polanec einen absoluten Unterschiedsspieler.“