Feldkirchner Jungflorianis übten 24 Stunden für den Ernstfall
Einige Feuerwehrjugenden aus dem Bezirk Feldkirchen hatten eine großangelegte 24-Stunden-Übung zu absolvieren.

Vor Kurzem veranstalteten die Feuerwehrjugenden aus St. Martin, St. Urban und Glanegg-Maria Feicht eine gemeinsame 24-Stunden-Übung unter der Führung des St. Martiner Jugendbeauftragten Oliver Dionisio.
Neben zwei Einsatzübungen, die tagsüber von der Feuerwehr Glanegg und nachts von der Feuerwehr St. Urban abgehalten wurden, kam Spiel und Spaß nicht zu kurz.
Begonnen wurde mit der Flaggenparade, bei der auch Bezirksfeuerwehrkommandant Werner Puggl und sein Stellvertreter Horst Dionisio anwesend waren. Nach der Meldung wurden die Jungkameradinnen und -kameraden auf die jeweiligen Fahrzeuge aufgeteilt. „Der erste Stopp an diesem Tag war beim Kärntner Landesfeuerwehrverband, wo wir von den Nachbarkameraden und Ausbildern der Landesfeuerwehrschule, Michael Novak und Simon Strießnig, mit der Unterstützung von zwei Kameradinnen, eine Führung mit integrierter Schnitzeljagd erhielten“, heißt es in einer Mitteilung.

Die Feuerwehrjugend musste mittels Informationen, die sie aus der Führung erhielten, ein Lösungswort ausarbeiten, um schlussendlich mit der Drehleiter mitfahren zu dürfen. Der nächste Halt war auf der Simonhöhe, wo jeder eine Runde mit dem Mountainkart fahren durfte. An den Ausflug anschließend startete schon die erste Einsatzübung. Einsatzmeldung: brennender PKW in Glanegg. Das Ziel war es, den jungen Florianis beizubringen, wie man in so einer Situation richtig vorgeht und wie festgestellt werden kann, ob ein Brand tatsächlich bekämpft wurde.
„Als Tagesabschluss durften wir bei Familie Stöger in Raunach bei einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer unser Essen selber grillen und miteinander noch einen entspannten Abend verbringen, bis es dann um 22 Uhr in die Nachtruhe ging.“

Um circa 5 Uhr wurden die Feuerwehrjugenden wieder geweckt, um die zweite Einsatzübung durchzuführen. Ein Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen, bei dem auch eine vermisst war, galt es abzuarbeiten. Nach etwa einer Stunde mit Personensuche, Personenbetreuung, Erste Hilfe und Absicherung der Verkehrswege und Kraftfahrzeuge konnte wieder eingerückt werden.
Um die 24-Stunden-Übung würdig abzuschließen wurde um 9 Uhr die Fahne wieder eingeholt und die Jugendlichen durften samt dem Betreuerteam nach der „anstrengenden, aber auch spaßigen Übung“ wieder nach Hause.