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Tote bei russischem Drohnenangriff an Grenze Ukraine-Moldau

Bei einem russischen Drohnenangriff an einem Grenzübergang zur Republik Moldau im Süden der Ukraine sind nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Menschen getötet worden. Bei der Attacke am Übergang Starokosatsche in der Region Odessa seien zudem drei weitere Menschen verletzt worden, teilte Gouverneur Oleh Kiper am Mittwoch auf Telegram mit. Bei den Opfern handle es sich um Zivilisten. Es sei ein Brand ausgebrochen und der Grenzübergang vorübergehend geschlossen worden.

Gegenseitige Angriffe führen zu Todesopfern in Ukraine und Russland
© APA/AFP/Sergei SUPINSKY
Gegenseitige Angriffe führen zu Todesopfern in Ukraine und Russland

Bei einem russischen Luftangriff auf die südukrainische Hafenstadt Mykolajiw wurde den Behörden zufolge ein Mensch getötet sowie Hafen-, Transport- und zivile Infrastruktur beschädigt. Russland griff den Angaben zufolge in der Nacht auf Mittwoch auch wieder die Hauptstadt Kiew mit Drohnen an. Laut Rettungskräften kam es zu Bränden, es sei aber niemand verletzt worden. Bürgermeister Witali Klitschko sprach von einem Drohneneinschlag in ein 16-stöckiges Gebäude.

Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden in der südrussischen Hafenstadt Noworossijsk mindestens vier Menschen getötet. Weitere 29 Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, bei Telegram mit. Drei der Verletzten sind demnach in einem ernsten Zustand. Es habe Schäden an acht Wohnhäusern und einem Kindergarten gegeben.

Noworossijsk ist ein Sitz der russischen Schwarzmeerflotte. Anflüge ukrainischer Drohnen sind Angaben örtlicher Behörden nach auch auf die Badeorte Gelendschik und Anapa südlich und nördlich von Noworossijsk registriert worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen den Nachbarn Ukraine. Russland hatte seine fast ständigen Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt am Dienstag nach einer dreitägigen Unterbrechung während des Besuchs von US-Gesandten in Moskau und Kiew am Wochenende wieder aufgenommen. Behördenangaben zufolge wurden dabei am Dienstag in Kiew fünf Menschen getötet. Das ukrainische Militär führt vor allem mit Drohnen Gegenangriffe auch auf Ziele weit im russischen Hinterland durch. Zuletzt stiegen dabei auch die zivilen Opferzahlen.