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Rottenmannerin macht mit „Shevora“ Selbstständige KI-fit

Anfang des Jahres hat Andrea Stocker „Shevora“ gegründet. Ihre Mission: Selbstständige Frauen beim Einsatz von KI und digitalen Tools zu unterstützen.

Andrea Stocker berät Frauen aus dem ganzen DACH-Raum
© GeorgKNIPST
Andrea Stocker berät Frauen aus dem ganzen DACH-Raum
Lena Haslinger
Redakteurin Regionalredaktion Liezen

Künstliche Intelligenz ist mittlerweile in aller Munde, bei der Vielzahl an Tools gilt es aber erst einmal die passenden für das eigene Unternehmen zu finden. Hier kommt Andrea Stocker mit „Shevora“ ins Spiel. „Ich helfe meinen Kundinnen dabei, sich im KI-Dschungel zurechtzufinden“, erklärt die Marketing-Spezialistin aus Rottenmann.

Anfang des Jahres gründete die 42-Jährige „Shevora“ und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit. Davor sammelte die gelernte Köchin 14 Jahre lang bei unterschiedlichen Unternehmen Erfahrung im Marketing. Schon lange wollte sie sich selbstständig machen, dass ihre letzte Stelle im Zuge einer Umstrukturierung weggefallen war, sei „der Arschtritt“ gewesen, den sie gebraucht habe.

Künstliche Intelligenz als Praktikant

Zu Beginn nahm sie selbst die Dienste einer Beratungsfirma in Anspruch. „Da wurde mir klar, dass viele Frauen Probleme im Bereich der technischen Optimierung haben und Unterstützung benötigen.” Als Grafikerin greift Stocker ihren Kundinnen auch beim Brand-Design unter die Arme und hilft, ihre Marken sichtbar zu machen.

Die 42-Jährige hat 14 Jahre lang im Marketing-Bereich gearbeitet
© GeorgKNIPST
Die 42-Jährige hat 14 Jahre lang im Marketing-Bereich gearbeitet

„Die Rückmeldungen meiner Kundinnen sind total positiv. Sie sind froh, dass sie wieder mehr Zeit für ihre Kernaufgaben haben.“ Smarte Tools spielen dabei eine große Rolle, wobei man immer das „eigene Hirn verwenden muss. Ich vergleiche die KI gerne mit einem Praktikanten, der kann am Anfang noch nichts. Wenn man ihn aber richtig schult, kann er dir viel abnehmen“, erklärt die 42-Jährige.

„Frauen müssen sich mehr zutrauen“

Obwohl sich Stocker auf die Beratung von Frauen fokussiert, sind auch Männer herzlich willkommen. „Mir ist wichtig, dass Frauen eigenständiger werden und sich mehr zutrauen. Wenn nötig, gebe ich meinen Kundinnen auch einen Arschtritt“, erzählt sie schmunzelnd. In Zukunft hat die 42-Jährige übrigens etwas „Großes geplant, das KI mit Brand-Design verknüpft“. Bald können sich Interessierte dazu anmelden, verrät sie.