Am Faaker See knattern wieder die Motoren der Harleys
Das Harley-Treffen, die "European Bike Week", findet kommende Woche von 8. bis 13. September wieder am Faaker See in Kärnten statt. Rund 100.000 Motorrad-Fans aus zahlreichen Ländern werden wieder für laut knatternde Motoren, schimmerndes Chrom, Biker-Flair und gut besuchte Gastronomie sorgen. Im Harley-Village werden Bikes ausgestellt, auch neue Modelle, Probefahrten werden angeboten, es gibt Shops und Livemusik, getoppt mit Kärntner Gastro und Kulinarik.

Geführte Tourguides zeigen den Gästen die ganze Woche über Kärntens schönste Motorradstrecken über Alpenstraßen, vorbei an Seen und zu schönen Aussichtspunkten. Höhepunkt wird die große Harley-Parade am Samstag (12. September). Ab 10.00 Uhr wird aufgestellt, um 12.00 Uhr geht es dann los von Faaker See über Finkenstein durch Villach rund um den Ossiacher See und über Wernberg und Rosegg zurück. Einen weiteren Höhepunkt bildet die Custom Motorcycle Show am Freitag am Villacher Hauptplatz.
Aus Sicht des Tourismus ist das jährliche Motorradtreffen am Faaker See seit Jahren ein Fixpunkt zur Belebung der auslaufenden Sommersaison, die nicht nur zusätzliche Gäste, sondern auch internationale Aufmerksamkeit bringt. Klaus Ehrenbrandtner, Geschäftsführer der Kärnten Werbung: "Die European Bike Week ist ein international etabliertes Event, das Kärnten weit über die Grenzen hinaus sichtbar macht."
Für Anrainer und andere Gäste in Kärnten bedeutet das Harley-Treffen natürlich auch Lärm und viel Verkehr. Seitens der Polizei hieß es, im Vorjahr habe es lediglich zwei Anzeigen wegen Lärmbelästigung im Zusammenhang mit dem Event gegeben. Auf das Event im Großraum Faaker See habe man sich mit einem umfangreichen Einsatzkonzept vorbereitet.
Schwerpunktkontrollen zu Geschwindigkeit, aber auch etwa zur Helmtragepflicht wurden angekündigt, außerdem Alkohol- und Suchtmittelkontrollen, technische Kontrollen und Lärmmessungen. Wer anreist oder im betroffenen Gebiet zu tun hat, muss mit Straßensperren und Einbahnregelungen rechnen und sollte sich im Vorfeld informieren. Außerdem gibt die Polizei Tipps, wie man sich vor Fahrzeug- und Taschendieben schützt.