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Von der Stanz zum Teufelsstein: Extremlauf im Schatten der Windräder

Zum bereits 17. Mal findet am 19. September der „Stanzer Windheimat Trailrun“ statt. Rund 170 Läuferinnen und Läufer werden dabei 48 Kilometer bewältigen.

Mitte September ist die Stanz wieder im Lauffieber
© Selina Ebner
Mitte September ist die Stanz wieder im Lauffieber
Markus Hackl

Zugegeben: Für Sonntagssportler ist die volle Distanz beim „Stanzer Windheimat Trailrun“ wohl eher nichts. Ganze 48 Kilometer und 1900 Höhenmeter gilt es bei dessen 17. Ausgabe am 19. September zu bewältigen.

Seit 2010 ist der Trailrun rund um die Stanzer Gemeindegrenze ein fester Bestandteil im Laufkalender der Region; Erfinder des Laufs war der damalige Stanglalm-Schutzhaus-Wirt Manfred Egger. Seit 2018 agiert das Organisationsteam rund um Stefan Illmaier.

Viele helfende Hände

„Übers Jahr über sind wir sechs Leute im engeren OK-Team, am Veranstaltungstag können wir auch 60 bis 70 Helferinnen und Helfer aus dem Ort zurückgreifen“, erzählt Illmaier. Die Helfer sind auch notwendig, weil der Start- Zielbereich, die zwei Staffelübergaben und das Ziel der kurzen Variante des Trailruns sowie die acht Labestellen personell ausgestattet werden müssen. Zudem müssen die Staffelläufer zu den Übergabestaffeln gebracht und auch wieder abtransportiert werden.

Damit der Lauf erfolgreich über die Bühne gehen kann, sind zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz
© Selina Ebner
Damit der Lauf erfolgreich über die Bühne gehen kann, sind zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz

„Im Vorfeld beschäftigen wir uns mit der Wegstrecke, die sich doch im Detail immer wieder leicht verändert. Die Markierungsarbeiten mit gelben Punkten beziehungsweise Bändern müssen erledigt werden, Sponsoren müssen rekrutiert und betreut werden und am Veranstaltungstag selbst dreht sich alles um die Läufer“, erzählt Illmaier.

Bis zu 170 Personen laufen mit

Die Strecke führt sie heuer mit dem Startschuss um 9 Uhr vom Stanzer Ortszentrum zuerst in Richtung Mürztal und zweigt dann nach links hinauf auf den Höhenrücken der Stanglalm ab. Den Höhenrücken entlang geht es im Schatten der Windräder bis zur Schanz (Erste Wechselzone und Ziel des Kurztrails). Ab hier führt die Strecke über Herrnalm, Hochschlag und Ebenschlag zur Hofbauernalm. Über Serkogel und Kitzl geht es zurück ins Stanzertal.

Auf der Schanz findet die Staffelübergabe statt
© Selina Ebner
Auf der Schanz findet die Staffelübergabe statt

Nur die ersten fünf Kilometer des Laufs sind asphaltiert, die restlichen 43 Kilometer führen über Wald-, Alm- und Forstwege. Der höchste Punkt des Laufs ist der Hochschlag mit 1.584 Meter. Der Stanzer Trailrun wird heuer auch zum ASTA-Trailcup gezählt. Die ersten 42 Kilometer des Trailrun werden zudem als steirische Bergmarathon Meisterschaft geführt.

Erwartet werden auch heuer zwischen 160 und 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das würde auch dem langjährigen Schnitt entsprechen. „Schön wäre es, wenn wir die 200er-Marke knacken würden“, hofft Illmaier. Anmelden kann man sich noch bis zum 12. September unter stanzer-trailrun.at.