Christian Raudner setzt weststeirische Unternehmen digital in Szene
Christian Raudner aus Voitsberg programmiert Websites für Unternehmen, Handwerksbetriebe, Ordinationen und Vereine. Auf Künstliche Intelligenz würde er sich dabei nicht verlassen.
Immer mehr Menschen informieren sich zuerst online über Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen. Wie beim Blick ins Schaufenster gilt für viele: Der erste Eindruck ist entscheidend. „Eine Website bildet das Fundament des digitalen Auftritts und ist zugleich die digitale Visitenkarte eines Unternehmens“, weiß Christian Raudner. Der 34-jährige Voitsberger baut seit rund zehn Jahren selbst Websites für Unternehmen, Handwerksbetriebe, Ordinationen und Vereine aus der Weststeiermark. Im Juni hat er sich mit seinem Hobby ein zweites berufliches Standbein geschaffen und sich als Webdesigner selbstständig gemacht.
Raudner hat sich seine Expertise im Laufe der Jahre selbst angeeignet. Sein Interesse wurde bei einem persönlichen Projekt geweckt. „Damals habe ich mir gedacht: Das müsste ich eigentlich auch selbst hinbekommen“, erinnert er sich. Heute werden seine Websites täglich von Hunderten Nutzern angeklickt. Der Voitsberger sorgt dafür, dass sie nicht nur ansprechend, sondern auch übersichtlich, benutzerfreundlich und funktional sind.

Website-Pickerl und Newsletter
Ihm ist es wichtig, seinen Kundinnen und Kunden stets als Ansprechpartner zur Seite zu stehen. „Denn viele Anbieter lassen ihre Kunden mit der fertigen Website allein. Ich unterstütze sie auch, wenn später einmal Überarbeitungen notwendig sind.“ Dafür bietet er ein sogenanntes Website-Pickerl an und kümmert sich darum, dass die Technik sicher, schnell und aktuell bleibt. Darüber hinaus kann er den automatisierten Versand von Newslettern einrichten, die eine unkomplizierte Kommunikation zwischen Firmen und ihren Stammkunden ermöglichen.
In vielen Bereichen sind Websites, die von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden, ein Alptraum.
— Christian Raudner, Webdesigner
Sicherheitslücken durch KI
Künstliche Intelligenz ist in der Branche klar auf dem Vormarsch. Raudner warnt jedoch davor, sich bei der Erstellung einer Website vollständig darauf zu verlassen. „Künstliche Intelligenz kann zwar das Gerüst einer Website erstellen, in vielen Bereichen sind die Sicherheitslücken aber riesig.“ Der Weststeirer setzt sich intensiv mit Themen wie der KI-Verordnung der EU oder der Datenschutzgrundverordnung auseinander. Im Web-Lexikon auf seiner eigenen Website erklärt er wichtige Fachbegriffe in verständlicher Sprache und deren Bedeutung für Betriebe.
Hauptberuflich ist Raudner bei den ÖBB tätig. Als Webdesigner möchte er bewusst in der Region arbeiten und kleinen sowie mittelgroßen Unternehmen dabei helfen, im Internet professionell sichtbar zu sein. Interessierte können ihn per E-Mail an hallo@raudner.org oder über seine Website www.raudner.org erreichen.