Migranten-Tragödie vor Kanaren: Mehr als 80 Tote befürchtet
Bei der Überfahrt in einem kleinen Holzboot von Westafrika zu den Kanaren könnten mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen sein. Die staatliche spanische Seenotrettungsorganisation teilte mit, am Mittwochabend ein Boot mit 44 Menschen und 5 Leichen 140 Kilometer südlich von Gran Canaria entdeckt zu haben. Die gut vernetzte und als zuverlässig geltende NGO Caminando Fronteras (Grenzgänger) meldete, das Boot sei am 7. August von Gambia aus mit 127 Menschen in See gestochen.