Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Österreicher stürzte bei Wanderung in Italien über Geröllfeld

Mutter alarmierte von Österreich aus die Rettung in Italien. Mittels Drohnen wurde der Verletzte gefunden und von Bergrettern geborgen.

Monte Conero National Park in den Marken in Italien
© IMAGO/Imago
Monte Conero National Park in den Marken in Italien

Ein 19-jähriger Österreicher, der bei einer Wanderung am Monte Conero in der mittelitalienischen Adria-Region Marken gestürzt war, ist von Rettungskräften in einem schwer zugänglichen Geröllfeld in Sicherheit gebracht worden. Der junge Mann war im Gebiet Valle Ombrosa unterwegs, als er abseits des Weges in ein Geröllfeld stürzte. Mit Einbruch der Dunkelheit verlor er die Orientierung und war telefonisch nicht mehr erreichbar.

In seiner Not rief der 19-Jährige seine Mutter in Österreich an. Sie verständigte den Rettungsdienst in Bozen, der die italienischen Kollegen in den Marken alarmierte. Wegen des unwegsamen Geländes wurden unter anderem Drohnen für die Suche aus der Luft eingesetzt. Zudem wurde ein Rettungshubschrauber der italienischen Luftwaffe angefordert.

Bergung

Gegen ein Uhr nachts entdeckten Einsatzkräfte des italienischen Bergrettungsdienstes und der Feuerwehr den Vermissten schließlich in dem Geröllfeld. Sie sicherten ihn mit einem Klettergurt und begleiteten ihn über das Geröll bis zum Gipfel des Monte Conero. Die Bergung dauerte rund eineinhalb Stunden. Anschließend wurde der 19-Jährige von medizinischem Personal untersucht. Ein Bergretter begleitete den jungen Österreicher schließlich zurück zu dem Campingplatz, auf dem er während seines Urlaubs untergebracht war.