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Hitzesommer setzte südoststeirischen Streuobstwiesen zu

Seit Jahren setzt sich der Verein „Lebende Erde im Vulkanland“ (Blaurackenverein) für den Erhalt von Streuobstwiesen ein. Am 5. September lädt man zum Sortentag nach Stainz bei Straden.

Die Pflege von Obstbäumen auf landwirtschaftlichen Flächen wird seit einigen Jahren auch finanziell gefördert und hängt vom Kronendurchmesser ab
© Bernard Wieser
Die Pflege von Obstbäumen auf landwirtschaftlichen Flächen wird seit einigen Jahren auch finanziell gefördert und hängt vom Kronendurchmesser ab

Verstreut liegende Obstgärten in den sanften Hügeln dazwischen kleine Gehöfte und Orte – Streuobstwiesen waren einst landschaftsprägend für die Südoststeiermark. Auf älteren Nachkriegsbildern sieht man das noch eindrucksvoll. 95 Prozent der Streuobstflächen gibt es heute nicht mehr.

Das liege einerseits an den sich verändernden Lebensrealitäten, weiß man beim Verein „Lebende Erde im Vulkanland“. Andererseits setzt inzwischen auch der Klimawandel dieser Bewirtschaftungsform zu: „Trockenheit und Hitze sind Feinde der Obstbäume. Nur gepflegte Bäume überstehen diese Zeit“, heißt es seitens des Vereins, der sich für den Erhalt der Streuobstwiesen einsetzt.

Beim Sortentag werden verschiedene Obstsorten begutachtet
© Blaurackenverein/Bernard Wieser
Beim Sortentag werden verschiedene Obstsorten begutachtet

Streuobstsortentag am 5. September

Kurse zum Obstbaumschnitt, Schulbesuche und das Ausgeben von kostenlosen Bäumen im Europaschutzgebiet gehören zu den Aktionen des Blaurackenvereins. Am 5. September findet ab 10 Uhr zudem wieder der Streuobstsortentag beim LEiV-Büro in Stainz bei Straden statt – Führungen und Präsentationen inklusive. Dort kann man auch sein unbekanntes Gartenobst bestimmen lassen