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Trotz Trockenheit: Villach hat genügend Trinkwasser

Sinkende Grundwasserstände bereiten vielen Regionen Sorgen. In Villach sei die Trinkwasserversorgung gesichert. Dafür setzt die Stadt auf große Speicher.

Ein Mann steht an einem Brunnen und hält seine Hand in den Wasserstrahl
© KK/Augstein Medien
Wasserreferent Erwin Baumann vor dem Hochbehälter Obere Fellach

Trockenheit und sinkende Grundwasserstände stellen die Wasserversorger in diesem Sommer in Teilen Österreichs vor Herausforderungen. In Villach gibt die Stadt hingegen Entwarnung: Die Trinkwasserversorgung sei auch bei anhaltender Trockenheit rund um die Uhr gesichert: „Dahinter stehen weitsichtige Entscheidungen, vorausschauende Planung, kontinuierliche Investitionen und die engagierte Arbeit des Team des Wasserwerks“, sagt Wasserreferent Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ). Die Versorgung der Stadt stützt sich dabei auf mehrere Säulen.

24 Millionen Liter Speichervolumen

Eine davon sind zusätzliche Wasserressourcen, die im Notfall zur Verfügung stehen. Dazu wurden unter anderem der Notwasserbrunnen St. Magdalen und die Möltschacherquelle saniert und als Not- beziehungsweise Ersatzwasserressourcen abgesichert. Hinzu kommen 14 Hochbehälter im Villacher Versorgungsgebiet. Gemeinsam können sie mehr als 24 Millionen Liter Wasser speichern. Diese Reserven sollen es ermöglichen, auch Zeiten mit besonders hohem Verbrauch abzudecken.

Parallel dazu wird das Leitungsnetz laufend modernisiert und saniert. Ein digitales Leckage-Monitoring soll Wasserverluste möglichst früh erkennen, damit Schäden rasch behoben werden können.

Anlagen werden rund um die Uhr überwacht

Auch technisch setzt das Wasserwerk auf eine permanente Kontrolle. Ein zentrales Prozessleitsystem überwacht die Anlage rund um die Uhr. Werden Abweichungen festgestellt, erfolgt automatisch eine Alarmierung, auch außerhalb der regulären Betriebszeiten. Trotz der derzeit gesicherten Versorgung appelliert Baumann an einen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser: „Unser Wasser ist eine extrem wertvolle Ressource. Und nur ein bewusster Umgang mit dem Lebensmittel Nummer eins hilft, die Wasserversorgung auch für kommende Generationen nachhaltig abzusichern.“