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Leichen von Fluglehrer (24) und seiner Schülerin (19) in Attersee geortet

Die Polizei bestätigte Donnerstagabend, dass zwei deutsche Insassen, 19 und 24 Jahre alt, an Bord der über dem Attersee abgestürzten Propellermaschine waren.

Aus 160 Meter Tiefe muss das Wrack geborgen werden
© APA/FOTOKERSCHI
Aus 160 Meter Tiefe muss das Wrack geborgen werden

Nach der Ortung des abgestürzten Propellerflugzeuges in 160 Meter Tiefe des Attersees bei Steinbach soll die Maschine am Samstag geborgen werden. Der Zweisitzer des Typs P2002JFS war am Mittwoch aus bisher ungeklärter Ursache in den See gestürzt und sofort untergegangen. Zwei verstorbene Personen seien bei der Ortung des Kleinflugzeugs im Cockpit entdeckt worden, hieß es. Die Polizei bestätigte Donnerstagabend, dass zwei deutsche Insassen, 19 und 24 Jahre alt, an Bord waren.

Nicht einmal eine halbe Stunde nach dem Start ab Salzburg kam es um 11.25 Uhr zu dem Unglück. Mit Tauchrobotern und Sonargeräten wurde der See nach der Propellermaschine abgesucht. Mehrere Feuerwehren, Polizei, Rettungshubschrauber und das Rote Kreuz waren ebenfalls im Einsatz.

Wetter am Freitag zu instabil

Am frühen Mittwochabend wurde das Wrack in rund 300 Metern vom Ufer entfernt in 160 Metern Tiefe lokalisiert. Die Bergung wurde von der Feuerwehr für Samstag angesetzt. Laut Polizei sei am Freitag das Wetter zu instabil, Gewitter seien gemeldet. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich in Zusammenarbeit mit der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Wels hat einen Sachverständigen bestellt, hieß es weiter von der Polizei.