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„Spiegeleier“ sorgen an kroatischen Stränden für Naturschauspiel

In den vergangenen Tagen wurde speziell in Pula eine außergewöhnlich hohe Dichte an Spiegeleiquallen beobachtet. Für Schwimmer besteht kein Grund zur Panik.

Spiegeleiquallen vor Pula
© Srecko Niketic/PIXSELL via www.imago-images.de
Spiegeleiquallen vor Pula

Große, gelblich-braune Schirme treiben derzeit vermehrt in den Küstengewässern Istriens. Bei den auffälligen Tieren handelt es sich um die sogenannte Spiegeleiqualle. Besonders zahlreich wurden die Quallen zuletzt in Pula beobachtet. Die Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität in Pula meldete dort eine außergewöhnlich hohe Dichte: Rund zwei ausgewachsene Exemplare wurden pro Quadratmeter gezählt. Auch aus Rovinj oder Poreč gibt es Berichte und Videos über größere Ansammlungen.

Ungefährlich

Für Schwimmer besteht laut den Fachleuten jedoch kein Grund zur Panik. Die Spiegeleiqualle gilt als ungefährlich. Ihre Nesselzellen haben auf den Menschen nur eine sehr geringe Wirkung. Trotzdem bitten die Experten darum, die Tiere nicht anzufassen oder aus dem Wasser zu holen. Unter den Schirmen ausgewachsener Quallen finden nämlich junge Fische Schutz.

Die auffällige Färbung der Quallen entsteht durch eine Symbiose mit Algen, die in ihrem Gewebe leben. Die Tiere selbst sind in der Adria heimisch und solche Ansammlungen gehören zu ihrem natürlichen Lebenszyklus. Das Aquarium Pula weist darauf hin, dass die Quallen in der Regel weiter draußen im Meer vorkommen und durch Wind und Meeresströmungen zeitweise näher an die Küste gelangen können.

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