Alan Bartuš gewinnt Carinthian International Jazz Award
Der vom Kärntner Saxophonisten Lukas Gabric 2018 ins Leben gerufene Preis für Nachwuchsmusiker war heuer so hochkarätig besetzt wie noch nie.

So hochkarätig besetzt wie heuer war der vom Kärntner Saxophonisten Lukas Gabric 2018 ins Leben gerufene Preis für Nachwuchsmusiker noch nie. Entsprechend spannend war auch das Abschlusskonzert mit den Finalisten in der Klosterruine Arnoldstein. Pianist Alan Bartuš (1. Preis: 450 Euro und Single Release bei Lukas Gabric‘ Label Global Gate Music) setzte sich bei einer international besetzten Jury gegen Gitarrist Andreas Varady (350 Euro) und Trompeter Jordi Roviro (250 Euro) durch. Letzterer gewann übrigens auch den per Online-Voting ermittelten Publikumspreis. Begleitet wurden die Preisträger von derselben Rhythmusgruppe mit Urs Hager am E-Piano, Clemens Gigacher am Bass und Chris Parker an den Drums.
Ein Polystilist
Nur Bartuš griff natürlich selbst in die Tasten. Der nun in Wien lebende Pianist galt als Wunderkind, studierte u.a. an der Manhattan School of Music, lernte aber im Zuge einer schweren Erkrankung die negativen Seiten der großen Freiheit in den USA kennen. Er ist ein Polystilist, der sowohl Oscar Peterson als auch Keith Jarrett zu seinen Inspirationsquellen zählt. Großartig, wie alle drei Finalisten nach extrem kurzer Probenzeit im Finale performten. Eine Bereicherung war auch der Auftritt des von Hans Lassnig geleiteten Kärntner Jugend Jazz Orchester, das am Ende zwei der Finalisten featurte.