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BW Linz gegen Voitsberg: Für Knollmüller ist es ein Wiedersehen

Das Spiel gegen Blau-Weiß Linz wird für Jakob Knollmüller ein Heimkommen in sein altes Wohnzimmer und eine besondere Herausforderung.

Jakob Knollmüller ist zu Gast in seinem alten Wohnzimmer
© Purg
Jakob Knollmüller ist zu Gast in seinem alten Wohnzimmer

Aufsteiger Voitsberg hat am Sonntag (10.30 Uhr) gegen Bundesliga-Absteiger Blau-Weiß Linz ein schwieriges Auswärtsspiel vor der Brust. „Wir müssen mit unseren Attributen Mittel gegen sie finden“, sagt Voitsberg-Trainer Philipp Zulechner und fügt hinzu: „Von der Infrastruktur und der Fankultur gehört Blau-Weiß Linz in die Bundesliga.“

Für Jakob Knollmüller wird das Aufeinandertreffen ein besonderes Spiel. Der 23-Jährige kam erst im Sommer als Leihspieler von Blau-Weiß nach Voitsberg. „Er ist sehr schnell und hat ein gutes Spiel in die Tiefe“, lobt Zulechner. Der Offensivspieler pflegt noch immer gute Kontakte zu einigen Ex-Kollegen. „Zum Beispiel zu Ronivaldo, aber auch Romeo Vucic und Dario Kreiker kenne ich schon lange“, sagt Knollmüller: „Für mich ist es ein Heimkommen in das alte Wohnzimmer.“

Die Joker-Rolle

In Voitsberg musste Knollmüller zumeist noch mit der Joker-Rolle Vorlieb nehmen. „Ich werde alles daran setzen, dass ich mich durchsetze. Am liebsten spiele ich zu zweit im Sturm mit einem großen Stürmer neben mir, der Bälle sichert. Ich kann in die Tiefe gehen oder auch den letzten Pass spielen.“ Eine Variante, die etwa in Kombination mit Fabian Schubert denkbar wäre.

Vor seiner Profikarriere in Österreich war der gebürtige Niederösterreicher eineinhalb Jahre in der Hoffenheim-Akademie unterwegs. „Ich war leider in neun der 18 Monate verletzt“, sagt Knollmüller, der dennoch einiges mitnehmen konnte und Freundschaften knüpfte: „Umut Tohumcu von Salzburg und Bambase Conte, der jetzt bei den Profis von Hoffenheim spielt, sind seither zwei gute Freunde von mir.“ Knollmüllers Ausblick auf Sonntag: „Es wird auf technische Kleinigkeiten und Einzelaktionen ankommen. Wir müssen voll bereit in das Spiel gehen.“

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