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Beim KAC trafen zwei Neue, der VSV sperrte die User-Kommentare

Der KAC startete mit einem 3:2 über Ljubljana in die Pre-Season der Ice Hockey League, der VSV verlor auch sein drittes Testspiel.

Jacob Hudson (2.v.l.) traf und die Kollegen gratulierten
© Derhandler
Jacob Hudson (2.v.l.) traf und die Kollegen gratulierten
Von  Wolfgang Handler und Ernst Krawagner

Es ist schon beinahe Tradition, dass der KAC gegen Olimpija Ljubljana die Pre-Season eröffnet. 2024 unterlagen die Rotjacken auswärts 1:2, 2025 gab‘s einen 3:0-Heimsieg. Und heuer? Blieben die Klagenfurter vor 2092 Besuchern 3:2 erfolgreich (2:1, 0:0, 1:1). Den Premierentreffer erzielte ein Neuzugang: „Willkommen in Klagenfurt, Jacob Hudson“, begrüßte Sprecher Joschi Peharz den ersten Torschützen der neuen Saison (8.). Dann ging es abwechselnd weiter: 1:1 durch Douglas (9.), 2:1 durch Jan Muršak (10.), 2:2 durch Lawrence (43.). Den Schlusspunkt setzte der nächste Neue, Jan Drozg, in Überzahl (3:2, 59.).

„Mir gefiel sehr gut, mit wie viel Energie wir in der Anfangsphase agierten, wir kreierten viel Offensive“, meinte KAC-Trainer Kirk Furey nach der Partie. „Im ersten Testspiel sorgt ein erster Gegentreffer immer für ein seltsames Gefühl, wir nahmen das Heft aber direkt wieder in die Hand und gingen neuerlich in Führung. Im zweiten Abschnitt gab es viele Strafen, das nahm der Partie ein wenig den Rhythmus. Wir hatten heute aber eine ganze Reihe von Spielern, die im Penalty Killing viel Herz bewiesen haben, da waren viele Blocks dabei, die man in einem Pre-Season-Spiel nicht häufig sieht. Ljubljana hatte dann mehr vom Spiel, wir haben von unserer Mannschaft in der zweiten Pause eine Umkehr von diesem Kräfteverhältnis gefordert und haben diese auch bekommen. Unsere fünf Neuzugänge haben allesamt einen guten Eindruck hinterlassen, das Unterzahlspiel war sehr stark und am Ende hat uns das Powerplay noch den Sieg gebracht. Insofern war das ein Testspielauftakt, mit dem wir sehr zufrieden sein können, ein guter erster Schritt in unserem Prozess, der sich über die nächsten neun Monate erstreckt.“

Enttäuschende Adler

Der VSV (rechts Lukas Schreier) hinkte Dresden hinterher
© Bernd Stefan
Der VSV (rechts Lukas Schreier) hinkte Dresden hinterher

Für den VSV war die Heimpremiere gegen Dresden vor rund 1500 Besuchern bereits Test Nummer drei – und die dritte Niederlage: 0:3 (0:1, 0:2, 0:0). Bei den Gästen im Line-up: Adam Helewka. Der Ex-Adler war es auch, der in Unterzahl das 0:1 für Dresden erzielte (17.), quittiert von einem Pfeifkonzert der blau-weißen Fangemeinschaft. Der Ex-Linzer Ryan MacKinnon legte einen Doppelpack nach (26., 40.). Fazit: Chancen sind vorhanden, doch vor dem Tor fehlt derzeit noch die nötige Effizienz. Ein Treffer gelang dann doch noch, in der extra vereinbarten Overtime durch Alex Wall (64.).

Den Fans hat‘s gar nicht gefallen, sie wollten ihrem Ärger auf Social Media Luft machen. Davon wiederum hielt der VSV wenig – und sperrte kurzerhand die Kommentarfunktion.