Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Rund 60.000 Euro fließen in Unterkärntner Gemeinden

Die Fördermittel sollen für Projekte zur Energie- und Mobilitätswende in den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt verwendet werden. Das ist mit dem Geld geplant.

Das Museum von Außen
© KK/Privat
Auch das Werner-Berg-Museum in Bleiburg soll von der Förderung profitieren

Mehrere Gemeinden in den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt können auch heuer vom Kommunalen Energieeffizienzbonus des Landes Kärnten profitieren. Rund 60.000 Euro stellt das Land für entsprechende Projekte in den beiden Bezirken zur Verfügung.

Mit der Förderung werden unterschiedliche Maßnahmen zur Energieeffizienz und nachhaltigen Mobilität unterstützt. Zu den Projekten zählen etwa der Austausch von Klimageräten im Werner-Berg-Museum in Bleiburg und die Umstellung der Beleuchtung in der Volksschule Bildungswelt Wolfsberg auf LED-Technologie.

In der Volksschule Bildungswelt Wolfsberg wird die Beleuchtung umgestellt
© Bettina Friedl
In der Volksschule Bildungswelt Wolfsberg wird die Beleuchtung umgestellt

In Preitenegg wird die Anschaffung energieeffizienter Elektrogeräte gefördert. Auch die Gemeinde Neuhaus erhält Unterstützung für Investitionen in die Radinfrastruktur. Insgesamt sollen durch die Landesförderung in Wolfsberg und Völkermarkt Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 350.000 Euro umgesetzt werden.

Energielandesrat Sebastian Schuschnig
© Evmedia
Energielandesrat Sebastian Schuschnig

Energielandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP), der den Kommunalen Energieeffizienzbonus im vergangenen Jahr initiiert hat, sieht darin einen wichtigen Impuls für die Gemeinden. „Die rund 60.000 Euro sind eine spürbare Unterstützung für die Kommunen und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zu unseren Gemeinden und der regionalen Energiewende.“

Unsere Gemeinden wissen selbst am besten, wo der größte Bedarf besteht.

— Sebastian Schuschnig (ÖVP), Energielandesrat

Der Bonus soll den Gemeinden möglichst viel Spielraum bei der Auswahl ihrer Projekte geben. „Unsere Gemeinden wissen selbst am besten, wo der größte Bedarf besteht und welche Maßnahmen vor Ort am sinnvollsten sind“, so Schuschnig. Gleichzeitig würden durch die Förderung Investitionen ausgelöst und damit auch regionale Unternehmen unterstützt.

Mehr aus der Region