Eishockey-Rekordmeister übernimmt Café in der Eishalle
Neue Wege bestreitet der EC KAC abseits des Eises. Der Rekordmeister übernimmt das Café „Timeout“ in der Sepp-Puschnig-Halle in Klagenfurt.

Das Café „Timeout“ in der Sepp-Puschnig-Halle in Klagenfurt ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt für Eishockey-Fans vor und nach dem Spiel sowie darüber hinaus. Jetzt bricht für das Lokal am Messeplatz eine neue Ära an: Der Eishockeyklub EC KAC hat den Betrieb übernommen. Der Klub holte für dessen Betrieb die „Kärnten aktiv Veranstaltungs- und Catering GmbH“ an Bord. Das Team rund um Martin Widrich betreibt bereits das „Frankies“ direkt daneben und ist für die gesamte Gastronomie in der Heidi-Horten-Arena zuständig. Das gab der Verein via Aussendung bekannt.
„Damit liegt erstmals der gesamte Gastronomiebereich am Hallenareal in der Hand eines Betreibers“, erklärt Hannes Biedermann, Pressesprecher des Rekordmeisters. Dadurch ist in Zukunft gesichert, dass der KAC, dem auch die Preisgestaltung an Heimspieltagen obliegt, erstmals seit vielen Jahren auch wirtschaftlich von sämtlichen Konsumationen in seiner Spielstätte profitiert. Ab der neuen Saison wandern von jedem bei Heimspielen der Rotjacken verkauften Getränk rund 1,10 Euro in die Vereinskassa. „Jeder kleine Verein spielt sich durch den Kantinenbetrieb Geld in die Kassa“, ergänzt Biedermann. Und immerhin: Die Rotjacken (inklusive Nachwuchsmannschaften) locken jährlich 120.000 bis 140.000 Menschen in die Hallen.

Alter Betreiber steht beratend zur Seite
„Mein Unternehmen arbeitet seit elf Jahren eng und gut mit dem EC KAC zusammen, uns und auch mir persönlich ist es wichtig, dass der Klub wirtschaftlich gesund und sportlich kompetitiv ist und bleibt, wie wir das aus den letzten Jahren und Jahrzehnten kennen. Dementsprechend stehen wir dem gemeinsamen Weg, den wir jetzt zumindest bis zur Neuvergabe der Gastronomierechte ab 2030 gehen werden, sehr positiv gegenüber“, erklärt Widrich. Thomas Hafner, der das „Timeout“ in der Vergangenheit geführt hat, wird beratend zur Seite stehen.
Das baulich vorerst unveränderte Lokal, das in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden soll, wird in der neuen Saison nur noch an Heimspieltagen der Kampfmannschaft geöffnet haben (jeweils ab zwei Stunden vor Spielbeginn).



