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Salzburgs letzte Hürde ist das schwedische Sensationsteam

Im Play-off-Hinspiel zur Europa League trifft Salzburg am Donnerstag (18 Uhr, ServusTV live) auf den schwedischen Meister Mjällby. Der Klub sorgte für Schlagzeilen.

Haris Tabakovic ist bisher die Lebensversicherung der Salzburger
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Haris Tabakovic ist bisher die Lebensversicherung der Salzburger

Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, da war der schwedische Klub Mjällby in aller Munde. Im Oktober 2025 krönte sich der Klub aus dem Dorf mit rund 1400 Einwohnern sensationell erstmals zum Meister. Zehn Monate später ist das Überraschungsteam die letzte Hürde für den FC Salzburg auf den Weg in die Europa League. Am Donnerstag (18 Uhr, Servus TV live) wollen die „Bullen“ im 7500 Zuschauer fassenden Strandvallen-Stadion den Grundstein zum Aufstieg legen.

Mjällby feiert in dieser Saison seine Premiere auf der europäischen Bühne. In der Champions-League-Qualifikation warf man zuerst die Lincoln Red Imps aus Gibraltar raus, in der dritten Runde war dann gegen Slovan Bratislava Schluss. Dennoch darf der rasante Höhenflug des Klubs durchaus als Märchen bezeichnet werden. Vor zehn Jahren verhinderte man gerade noch den Abstieg in die vierte Liga, nach einem Durchmarsch und den Aufstieg in die höchste Spielklasse 2020 fristete man ein Dasein als Mittelfeldklub, ehe man im Herbst 2025 (in Schweden wird eine Ganzjahresmeisterschaft gespielt) sensationell über den Titel jubeln durfte. Aktuell liegt Mjällby nach 16 von 30 Spielen auf Rang elf in der 15er-Liga, Spitzenreiter Sirius ist bereits um 22 Punkte enteilt. Somit ist eine Wiederholung des Coups so gut wie ausgeschlossen.

2025 wurde Mjällby sensationell Meister
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2025 wurde Mjällby sensationell Meister

Auch deshalb ist Salzburg der klare Favorit. Das letzte Mal, dass die „Bullen“ nicht in der Champions oder Europa League vertreten waren, war 2016. Somit wäre das Verpassen der Europa-League-Ligaphase schon fast ein historisches Ereignis. Allein Karim Konate (12 Millionen Euro) ist beinahe so viel wert wie der gesamte Kader der Schweden (17 Millionen Euro) und mit Haris Tabakovic (vier Tore in zwei Spielen) haben die Salzburger einen der erfolgreichsten Torschützen der bisherigen Kampagne im Aufgebot. Außerdem blieb Salzburg in allen sieben bisherigen Pflichtspielen ungeschlagen, zuletzt gewann man gegen die WSG Tirol souverän 3:0. Es spricht also vieles für die Mozartstädter.

„Wenn wir auch in Schweden ohne Niederlage bleiben, wäre das für das Rückspiel eine durchaus gute Ausgangsposition. Aber wir dürfen keinesfalls den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen, nur weil er über keinen großen Namen verfügt. Wir sind auf einen harten und aggressiven Gegner eingestellt, bei dem wir voll dagegenhalten müssen“, sagte Abubakr Barry. Sein Trainer Danny Röhl ergänzte: „Wir brauchen einen frischen Kopf und frische Beine, weil wir auf einen körperlich sehr starken, robusten schwedischen Meister treffen werden.“

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