Nasse Fahrbahn sorgte für Unfälle in der Teufelskurve am Pogusch
Nach mehreren Unfällen kam eine Überprüfung des Landes Steiermark zu dem Schluss, dass die Witterungsverhältnisse für Unfälle in der Teufelskurve sorgten. Der Asphalt wurde deshalb abgefräst.

Ein Lkw, mehrere Pkws, Feuerwehrleute, die Polizei und das Land Steiermark haben mit ihr schon engere Bekanntschaft gemacht: Die sogenannte „Teufelskurve“ auf der L 123 (Stollinggrabenstraße) über den Pogusch. Diese trägt ihren furchteinflößenden Namen nicht umsonst, gar sieben Mal kamen dort im Vorjahr verschiedene Fahrzeuge von der Straße ab.
Aufgrund der vermehrten Berichterstattung und der Beobachtungen des Straßenerhaltungsdienstes forderte die zuständige Abteilung 16 (Verkehr und Landeshochbau) des Landes Steiermark im November 2025 die Unfallberichte für die Jahre 2024 und 2025 von der Bezirkshauptmannschaft an, um diese von einem Sachverständigen auswerten zu lassen.
Witterung sorgte für Unfälle
Auf Nachfrage der Kleinen Zeitung heißt es nun, dass man bei der Überprüfung der Unfallereignisse festgestellt habe, dass sich ein Großteil davon bei Regen oder auf nasser Fahrbahn ereignet hatte. So war etwa Ende November ein Lkw bei winterlichen Bedingungen von der Straße in die Felswand geschlittert.
Fahrbahn abgefräst
„Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit hat die Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau daher im April den Auftrag erteilt, den Fahrbahnbelag mittels Feinfräsung zu optimieren. Dadurch wurden die Oberflächeneigenschaften vorsorglich verbessert“, betont man seitens der Abteilung 16. Neu asphaltiert wurde die Stelle zuletzt 2024, zusätzlich ist die Kurve bereits seit einiger Zeit mit Gefahrenzeichen und einer Blinklampe versehen.
Zu gröberen Unfällen ist es seit den Fräsarbeiten offenbar nicht gekommen. Aus dem Blick werden die Verantwortlichen die „Teufelskurve“ aber deshalb nicht lassen: „Sollte die fortlaufende Beobachtung zeigen, dass weitere Maßnahmen erforderlich sind, werden diese umgehend geprüft und in Abstimmung mit den zuständigen Stellen umgesetzt.“