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Zeitplan für den McDonald‘s-Umbau in Wolfsberg steht

Rudolf Ringhofer investiert in die Modernisierung seines Fast-Food-Restaurants in Wolfsberg. Am 18. August fiel der Startschuss. Nächste Filiale soll jene in Völkermarkt sein.

Baustellengitter vor einem McDonald‘s-Restaurant
© Bettina Friedl
Baustellengitter vor dem Eingang weisen auf den Umbau hin
Bettina Friedl
Teamleiterin Regionalredaktion Lavanttal & Völkermarkt

Am 18. August fiel der Startschuss für die millionenschwere Sanierung des McDonald‘s-Restaurants in Wolfsberg. „Wir beginnen mit dem McDrive, der wegen des Umbaus ab sofort geschlossen ist“, erklärt Rudolf Ringhofer, Franchisenehmer von insgesamt sechs McDonald‘s-Restaurants – so auch jenem in Wolfsberg.

Das Restaurant selbst hat noch geöffnet, und auch ein Teil des Sitzgartens. Das Partyhäuschen wurde bereits abgetragen und auch ein Teil der Terrasse ist mit Baustellengittern verstellt. „Das Restaurant in Wolfsberg ist noch bis 20. September in Betrieb und wird dann ab 21. September einen Monat lang für den Umbau geschlossen haben“, fährt Ringhofer fort: „Wir werden das Restaurant in Wolfsberg von Grund auf erneuern. Der Gastraum wird komplett erneuert und das Restaurant technisch weiterentwickelt. Das fängt bei neuen Abfallsystemen an und geht hin zu einer effizienteren Wiederverwertung des Abfalls. Unser verwendetes Frittieröl beispielsweise wird in Biodiesel verwandelt und damit werden dann die Lkws unseres Logistikpartners Havi betrieben“, erklärt Ringhofer, der großen Wert auf Nachhaltigkeit legt.

Der McDrive ist bis 21. Oktober umbaubedingt geschlossen, künftig wird es zwei Bestellsäulen geben
© Bettina Friedl
Der McDrive ist bis 21. Oktober umbaubedingt geschlossen, künftig wird es zwei Bestellsäulen geben

Am 22. Oktober wird dann der rundum erneuerte McDonald's samt neuem McDrive mit künftig zwei Bestellsäulen eröffnet. Äußerlich werde sich das Erscheinungsbild „leicht, aber doch erkennbar“ verändern. Wie viel in den Wolfsberger Standort investiert wird? „Mehrere Millionen“, antwortet der Franchisenehmer, der nicht näher darauf eingehen will.

Rindfleisch, Kartoffeln, Salat, Milch & Co. kaufen wir zu 100 Prozent regional ein.

— Rudolf Ringhofer, Franchisenehmer McDonald‘s

Für Wolfsberg habe sich Ringhofer „ein anderes Design“ ausgesucht. „Das Restaurant wird nach dem Umbau also nicht aussehen, wie einer der bereits umgebauten Standorte in Klagenfurt. In ganz Kärnten gibt es kein vergleichbares Design. Ich habe ein Design ausgewählt, das meiner Meinung nach super für Wolfsberg passt“, erklärt Ringhofer, der noch keine weiteren Details verraten will: „Mir ist es wichtig, den Umbau so viel wie möglich mit regionalen Firmen umzusetzen. Auch beim Einkauf lege ich sehr viel Wert darauf: Rindfleisch, Kartoffeln, Salat, Milch & Co. kaufen wir zu 100 Prozent regional ein“, betont Ringhofer.

Das Partyhäuschen wurde bereits abgerissen
© Bettina Friedl
Das Partyhäuschen wurde bereits abgerissen

Das „Playland“, also der Spielturm im Freien, bleibt unverändert – immerhin wurde dieser erst 2024 erneuert. „Den Partyraum hingegen werden wir komplett neu gestalten und uns künftig stärker auf Kindergeburtstage fokussieren“, verrät der gebürtige Schladminger, der am Standort Wolfsberg aktuell 49 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir wollen alle Gästeschichten ansprechen und alle sollen sich bei uns wohlfühlen. Sowohl Familien als auch Geschäftsleute. Wir haben sehr viele Leute, die sich mit ihrem Laptop zu uns reinsetzen und arbeiten.“

Am 21. September wird die Wolfsberger‘McDonald's-Filiale geschlossen und am 22. Oktober neu eröffnet
© Bettina Friedl
Am 21. September wird die Wolfsberger‘McDonald's-Filiale geschlossen und am 22. Oktober neu eröffnet

Seit August 1994 gibt es McDonald’s in der Bezirksstadt Wolfsberg. Sein jetziges Erscheinungsbild hat das Fast-Food-Restaurant seit Ende 2010. „Wenn nicht investiert wird, kommen mit der Zeit weniger Gäste“, sagt Ringhofer, der 2021 sieben McDonald’s-Filialen in Kärnten vom gebürtigen Lavanttaler Walter Jarz übernommen hat. Sechs davon gehören noch zu Ringhofers „Imperium“, die Filiale in der Rosentaler Straße in Klagenfurt, die ebenfalls schon millionenschwer modernisiert wurde, führt seit Ende 2024 sein Sohn Manuel Ringhofer.

Ein Teil des Sitzgartens ist umbaubedingt gesperrt, dahinter kann man noch im Freien essen – und auch den Spielturm benutzen
© Bettina Friedl
Ein Teil des Sitzgartens ist umbaubedingt gesperrt, dahinter kann man noch im Freien essen – und auch den Spielturm benutzen

Ist die Modernisierung erst einmal abgeschlossen, ist als nächstes das Fast-Food-Restaurant in Völkermarkt dran. „Ich kann noch nicht sagen wann, aber in absehbarer Zeit“, meint Ringhofer. Als letzte Filiale wird dann St. Veit auf Vordermann gebracht. „Mein Ziel ist es, dass in den nächsten Jahren all meine Restaurants fertig umgebaut und auf dem letzten technologischen Stand sind.“

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