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In fünf Osttiroler Gemeinden ist Dorferneuerung angesagt

Lebendige Ortskerne, neue Treffpunkte, starke Gemeinschaft: Die Dorferneuerung Tirol genehmigte im ersten Halbjahr 51 Projekte mit rund 857.000 Euro Fördermitteln.

Beim Osttiroler Einhof "Bacherhof" wurde das Dach neu eingedeckt
© Land Tirol/Dorferneuerung
Beim Osttiroler Einhof "Bacherhof" wurde das Dach neu eingedeckt

Die Tiroler Dorferneuerung setzt ihren erfolgreichen Weg auch im heurigen Jahr fort. Von der Ortskernentwicklung über Leerstands-Management bis hin zu qualitätsvoller Architektur und neuen Begegnungsräumen wurden im ersten Halbjahr zahlreiche Projekte auf Schiene gebracht oder abgeschlossen. In den ersten beiden Sitzungen des Landesbeirats für Dorferneuerung und Lokale Agenda 21 wurden 51 Projekte – von Wiederbelebung leerstehender Gebäude bis zu neuen Begegnungsorten – mit Fördermitteln von insgesamt rund 857.000 Euro genehmigt.

„Die Aufgabe der Dorferneuerung ist es, Gemeinden bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit der Bevölkerung die Zukunft aktiv zu gestalten. Mit gezielten Investitionen schaffen wir attraktive Ortskerne und erhöhen die Lebensqualität in allen Regionen Tirols“, betont Landeshauptmann Anton Mattle.

Wiederbelebung leerstehender Gebäude

Auch auf europäischer Ebene wurde die Tiroler Dorfentwicklung ausgezeichnet: Die Gemeinde Lans (Bezirk Innsbruck-Land) erhielt beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 eine Auszeichnung in Gold. Prämiert wurde das ganzheitliche Konzept der Gemeinde, das nachhaltige Entwicklung, BürgerInnenbeteiligung und den sorgsamen Umgang mit bestehenden Strukturen beispielhaft verbindet. 

Die Osttiroler Projekte

Assling: Neueindeckung des Daches für den regionaltypischen Osttiroler Einhof

Gaimberg: Bauliche Sanierung und Erneuerung der technischen Innenausstattung der historischen Getreidemühle am Rohracherhof, Förderhöhe: 2810,82 Euro

Innervillgraten: Innersteinwandharpfe und Austausch der Harpfenstangen, Förderhöhe: 900 Euro

St. Veit in Defereggen: Planungskosten Dorfplatzgestaltung, Förderhöhe: 8549,52 Euro.

Innervillgraten: Quartiersentwicklungsprozess für einen Masterplan für die bauliche Entwicklung im Ortszentrum, Förderhöhe: 35.944,73 Euro

Die Wiederbelebung leerstehender Gebäude bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Dorferneuerung. Im Aktionsmonat April informierten Schaufensterausstellungen und Beratungsnachmittage rund 300 Besucher und Besucherinnen über Möglichkeiten der Nachnutzung. Die Angebote fanden in den Regionen Imst, Innsbruck-Land, Kitzbüheler Alpen, Landeck, Osttirol, Außerfern und Schwaz statt.

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